Artikel, Bestände und Preise gehen aus Octibiz in deinen Shop und auf deine Marktplätze, Bestellungen kommen als ganz normale Aufträge zurück. Shopify, Shopware 6, WooCommerce, Amazon, eBay, Otto Market und Kaufland hängen am selben Artikelstamm und am selben Lager. Was du einmal pflegst, steht überall.
In Deutschland oder auf eigener Infrastruktur. Eine isolierte Instanz je Kunde, eigene Datenbank.
Richten wir gemeinsam ein Ehrlich gesagt, was hier noch offen ist
Alle 7 Anbindungen sind gebaut. Was fehlt, ist der erste Lauf gegen echte
Zugangsdaten, deine. Genau das machen wir mit dir zusammen, statt es vorher zu behaupten.
Als Founding-Partner bekommst du sie ohne Aufpreis und bestimmst mit, wie sie am Ende
funktionieren. So läuft das Programm.
Kommt dir das bekannt vor?
Der letzte Artikel wird dreimal verkauft
Zehn Stück auf Lager, in drei Kanälen als zehn angeboten. An einem guten Tag verkaufst du dreißig. Dann folgen Stornos, Entschuldigungsmails und bei Amazon eine Kennzahl, die dir wehtut.
Eine Preisänderung ist ein halber Arbeitstag
Neuer Einkaufspreis, also neuer Verkaufspreis. Im Shop, bei Amazon, bei eBay, bei Otto. Irgendeiner wird vergessen, und der ist der, über den am meisten läuft.
Bestellungen kommen in vier Formaten an
Aus dem Shop per Mail, aus Amazon per CSV, von Otto aus dem Portal. Jemand tippt sie in die Warenwirtschaft. Bei zwanzig Bestellungen am Tag ist das eine halbe Stelle, und jeder Tippfehler geht als falsche Ware raus.
Die Anbieter
Alle 7 im Überblick
Jeder Anbieter hat weiter unten einen eigenen Abschnitt mit Kann, Kann nicht und Voraussetzungen.
Du legst einen Kanal an, wählst die Anbindung, füllst die Felder aus, die genau diese Anbindung braucht, und prüfst die Verbindung. Erst danach lässt sich der Kanal scharf schalten. Ein Kanal entsteht bewusst abgeschaltet: Eine halb eingerichtete Verbindung soll nichts verkaufen.
Bestands-Zuteilung: nie mehr anbieten als da ist
Jeder Kanal bekommt einen Anteil am verfügbaren Bestand und einen Sockel, den er nie sieht. Gerechnet wird konservativ und in dieser Reihenfolge: erst den Sockel abziehen, dann den Anteil rechnen, dann abrunden. Jede andere Reihenfolge verkauft das letzte Stück doppelt. Den Rechenweg zeigt die Oberfläche, damit niemand raten muss, warum im Kanal 67 statt 100 stehen.
Angebote sind Überschreibungen, keine Kopien
Du nimmst Artikel in einen Kanal auf, und dort steht nur, was abweicht. Kein Titel eingetragen? Dann gilt der Artikeltitel. Kein Preis eingetragen? Dann gilt die Preisfindung. So pflegst du deine Stammdaten weiter an einer Stelle, hast aber trotzdem den längeren Marktplatz-Titel dort, wo er hingehört.
Preise, die einmal gerechnet werden
Kanalpreise kommen aus derselben Preisfindung, die auch jeden Beleg rechnet: Staffelpreise, Aktionspreise und Kundenpreise gibt es nur in einer Fassung. Jedem Kanal ordnest du dabei eine Preisliste zu, unter der seine Preise aufgelöst werden. Wer marktplatz-spezifisch kalkulieren will, setzt darüber die Preisregeln aus dem Repricer.
Bestellungen werden Aufträge, keine Sonderfälle
Eine Bestellung aus einem Kanal wird ein ganz normaler Auftrag mit vermerkter Herkunft. Sie durchläuft dieselbe Bestätigung, dieselbe Reservierung, dieselbe Kommissionierung. Genau daran scheitern Multichannel-Systeme sonst: Sobald jeder Kanal seinen eigenen Belegweg hat, rechnet die Marge je Kanal anders.
Versandmeldung zurück in den Kanal
Sobald die Sendung raus ist, meldet Octibiz sie an den Kanal zurück, inklusive Trackingnummer und Versanddatum. Der Käufer sieht seine Sendungsnummer dort, wo er bestellt hat, und die Marktplätze bekommen die Meldung, die sie vertraglich erwarten.
Die Anbieter im Einzelnen
Die Unterschiede stehen hier, damit du vor der Einrichtung weißt, was dein Vertrag hergeben
muss.
Shopify
Der Shopify-Kanal deckt alles ab, was ein Shop im Alltag braucht: Artikel, Bestände, Preise, Bestellungen und Versandmeldung in einem Ablauf. Die Anbindung nutzt die aktuelle Schnittstelle, an der Preis und Artikelnummer seit 2024 an der Variante hängen. Artikel entstehen und ändern sich in einem einzigen Aufruf, statt in dreien, die einzeln scheitern können. Bestellungen kommen wahlweise sofort per Webhook (signaturgeprüft) oder zeitgesteuert; der zeitgesteuerte Weg holt einen verpassten Aufruf beim nächsten Lauf nach und arbeitet mit 15 Minuten Überlappung, damit keine Bestellung zwischen zwei Läufe fällt. Bremst Shopify wegen zu vieler Anfragen, gilt das als "später", nicht als Fehler: Das Angebot geht im nächsten Lauf erneut raus.
Kann
Artikel, Bestände, Preise, Bestellungen, Versandmeldung mit Trackingnummer und Kundenbenachrichtigung.
Voraussetzungen
deine technische Shop-Adresse (mein-shop.myshopify.com, nicht deine eigene Domain), ein Zugriffstoken aus einer eigenen App in deinem Shop, der Shopify-Standort, an dem der Bestand geführt wird (ohne ihn lassen sich keine Bestände senden), und die Entscheidung, ob neue Artikel sofort sichtbar sind oder als Entwurf entstehen. Die Schnittstellen-Version wird fest hinterlegt statt automatisch mitgezogen, damit sich die Anbindung nicht ohne Vorwarnung ändert.
Shopware 6
Die Shopware-Anbindung arbeitet über die Admin-Schnittstelle deiner eigenen Installation. Shopware verlangt Kennungen, die es nur in dieser Installation gibt: Steuersatz, Währung und Verkaufskanal. Sie stehen deshalb in der Kanal-Konfiguration und werden vor dem Scharfschalten geprüft; fehlt eine, nennt die Meldung genau das Feld. Ohne zugewiesenen Verkaufskanal entsteht der Artikel unsichtbar, weil Shopware nur zeigt, was einem Verkaufskanal zugeordnet ist. Artikel entstehen mit einer selbst vergebenen Kennung, deshalb ist eine wiederholte Anlage wiederholbar und nicht "vielleicht doppelt". Preise gehen brutto und netto raus, sonst rechnet Shopware je Kundengruppe und dein Regalpreis stimmt nicht mehr. Bei der Versandmeldung geht die Sendungsnummer zuerst und der Statuswechsel danach: Der Statuswechsel löst die Versandmail aus, und eine Versandmail ohne Sendungsnummer erzeugt genau die Rückfrage, die sie vermeiden soll.
eine erreichbare Shopware-6-Installation über https, ein Integrations-Zugang aus der Shopware-Administration und die drei Kennungen für Steuersatz, Währung und Verkaufskanal aus derselben Installation.
WooCommerce
WooCommerce hängt über die REST-Schnittstelle v3 dran. Bestellungen kommen seitenweise, und du entscheidest, welcher Bestellzustand geholt wird ("in Bearbeitung" ist der Regelfall). Eine Eigenheit, die du kennen solltest: WooCommerce kennt von Haus aus keine Sendungsverfolgung. Statt ein Feld zu befüllen, das kein Plugin liest, setzt Octibiz die Bestellung auf "abgeschlossen" und hängt die Sendungsnummer als kundensichtbare Notiz an. Das sieht der Käufer wirklich. Beim Bestand wird ausdrücklich die Bestandsführung eingeschaltet, sonst ignoriert WooCommerce die Menge stillschweigend und dein Artikel steht ewig auf "auf Lager". Ein Aktionspreis geht nur raus, wenn er wirklich unter dem Listenpreis liegt, sonst zeigt der Shop eine durchgestrichene Ersparnis von null.
Kann
Artikel, Bestände, Preise, Bestellungen, Versandmeldung als kundensichtbare Notiz.
Voraussetzungen
deine Shop-Adresse über https und ein WooCommerce-Schlüsselpaar mit Schreibrechten. Die Adresse muss verschlüsselt sein, weil die Zugangsdaten sonst mitlesbar wären.
Amazon
Amazon ist kein Shop, sondern ein Marktplatz mit eigenen Regeln, und die bestimmen die Bauform. Ein Angebot braucht einen Produkt-Typ, der zu deinem Sortiment passt; ohne den passenden lehnt Amazon jede Anlage ab. Preis und Menge sind Eigenschaften desselben Angebots und keine getrennten Vorgänge. Der Schlüssel ist deine eigene Artikelnummer, nicht eine Amazon-Kennung: Die ASIN gehört dem Katalog, nicht deinem Angebot. Läuft dein Kanal über Versand durch Amazon, liest Octibiz den dortigen Bestand, schreibt ihn aber nie: Was Amazon eingelagert hat, weiß nur Amazon, und eine eigene Zahl dorthin zu senden würde einen Bestand überschreiben, den du nicht führst. Aus demselben Grund geht die Versandmeldung nur beim Eigenversand raus. Eine zweite Versandwahrheit will niemand.
Kann
Artikel, Preise, Bestellungen; Bestände und Versandmeldung beim Eigenversand; Lesen des Amazon-Bestands bei Versand durch Amazon.
Voraussetzungen
ein Verkäuferkonto mit Zugang zur Verkäufer-Schnittstelle, deine Verkäufer-Kennung aus Seller Central, der Marktplatz (ein Kanal ist genau ein Marktplatz, sonst wäre nicht entscheidbar, welcher Preis gilt), die Region und der Produkt-Typ deines Sortiments.
eBay
Bei eBay sind Artikel und Angebot zwei verschiedene Dinge. Der Artikel beschreibt die Ware mit Titel, Bild und Menge, das Angebot den Verkauf auf einem Marktplatz mit Preis, Kategorie und Richtlinien, und erst die Veröffentlichung macht daraus ein sichtbares Angebot. Deshalb sind hier drei Schritte nötig, wo ein Shop einen braucht. Wichtiger für dich im Alltag: Die Menge steht am Artikel, der Preis am Angebot. Octibiz fasst bei einem Bestandslauf deshalb das Angebot gar nicht an. Wer beides über denselben Aufruf schickt, überschreibt bei jedem Bestandslauf den Preis mit einem veralteten Wert. Genau dieser Fehler steckt hinter vielen "Warum war der Artikel plötzlich wieder billiger?"-Geschichten.
ein eBay-Verkäuferkonto mit Schnittstellen-Zugang, ein angelegter Versand-Standort und die drei Richtlinien für Versand, Zahlung und Rücknahme. Ohne die lehnt eBay jede Veröffentlichung ab. Die Kategorie ist optional; ohne Angabe schlägt eBay selbst eine vor, was bei Sonderartikeln danebengeht. Ein Schalter trennt Testumgebung und Echtbetrieb, damit eine halb eingerichtete Anbindung nichts echt verkauft.
Otto Market
Otto hat die Hoheit über den eigenen Katalog. Ein Artikel wird vorgeschlagen und von Otto geprüft, die Anlage läuft also nicht sofort durch. Octibiz sagt dir genau das: "angenommen" heißt hier "zur Prüfung angenommen" und nicht "online". Ein gemeldeter Erfolg, der in Wahrheit eine Warteschlange ist, wäre die schlechtere Auskunft. Preis und Menge laufen bei Otto über eigene Wege und nicht über die Artikelanlage, was bei Marktplätzen der Regelfall ist. Die Anmeldung ist eine Otto-Eigenheit und bringt die Anbindung selbst mit, statt dafür ein Loch in die Sicherheitsstrecke zu bohren. Die Versandmeldung geht je Position raus.
Kann
Artikel vorschlagen, Bestände, Preise, Bestellungen, Versandmeldung je Position.
Voraussetzungen
ein Otto-Market-Verkäuferkonto mit Benutzername und Passwort für die Schnittstelle, dein Markenname (ohne Marke nimmt Otto keinen Artikel an) und möglichst die passende Otto-Kategorie. Ohne sie landet dein Vorschlag in der manuellen Prüfung.
Kaufland
Kaufland signiert jede einzelne Anfrage. Octibiz bringt das mit, und die Client-Kennung liegt bei den Zugangsdaten und nicht in der Kanal-Konfiguration, weil die über die Schnittstelle für jeden mit Leserecht sichtbar ist. Der wichtige Unterschied zu einem Shop: Kaufland legt keine Artikel auf Zuruf an. Verkauft wird gegen eine EAN, die im Kaufland-Katalog bereits existiert. Deshalb meldet die Anbindung ehrlich, dass sie keine Artikelanlage kann, und der Abgleich versucht es gar nicht erst. Preise und Bestände laufen ganz normal. Preise rechnet Kaufland in Cent, was bei Marktplätzen die häufigste Fehlerquelle ist; Octibiz rechnet um.
Kann
Bestände, Preise, Bestellungen, Versandmeldung je Bestelleinheit.
Kann nicht
Artikel anlegen. Die EAN muss im Kaufland-Katalog vorhanden sein.
Voraussetzungen
ein Kaufland-Verkäuferkonto mit Signatur-Schlüssel und Client-Kennung sowie der Ländershop, in dem du verkaufst (Deutschland, Österreich, Tschechien, Slowakei, Polen). Kaufland führt je Land einen eigenen Marktplatz.
Alle Funktionen im Überblick
50 Einzelfunktionen, nach Bereichen sortiert. Aufklappen, was dich interessiert.
Kanal-Einrichtung
(7 Funktionen)
Kanal-Liste und Detailseite
Einstellungen, Zuteilung, Angebote und Abgleich an einem Ort.
Felder je Anbindung
Kommen aus der Anbindung, nicht aus einer festen Liste.
"Verbindung prüfen"
Nennt im Klartext, was vor dem Scharfschalten fehlt.
Kanal entsteht abgeschaltet
Erst nach geprüfter Verbindung scharf.
Stabiler Kanal-Schlüssel
Steht in Aufträgen, Auswertungen und Automationen, unveränderlich.
Zugangsdaten getrennt
Verschlüsselt in den Integrationen, nie in der Kanal-Konfiguration.
Marken-Zuordnung
Ein Kanal gehört zu einer Marke, Rechte greifen markenscharf.
Bestand
(7 Funktionen)
Anteil je Kanal
Prozentsatz des verfügbaren Bestands, Ausgangswert 100.
Sockel je Kanal
Menge, die der Kanal nie sieht.
Rechenweg sichtbar
Mit echten Zahlen an der Einstellung, nicht als Formel.
Reihenfolge Sockel vor Anteil
Verhindert, dass das letzte Stück doppelt verkauft wird.
Lagerort je Kanal
Sonst zählt der Gesamtbestand.
Nicht lagergeführte Artikel
Bekommen keine Mengenbegrenzung vorgesetzt.
Amazon-Bestand lesen
Bei Versand durch Amazon wird gelesen, nie geschrieben.
Angebote
(6 Funktionen)
Artikel aufnehmen
Angebot als Überschreibung, alles Ungesetzte kommt aus dem Artikel.
Abweichender Titel
Für längere Marktplatz-Titel.
Abweichender Preis
Gewinnt gegen jede Preisregel.
Vier Zustände
Entwurf, Im Kanal, Fehlerhaft, Zurückgezogen.
Zurückziehen / Wieder aufnehmen
Ohne den Artikel anzufassen.
Deaktivierter Artikel
Angebot bleibt stehen, wird aber nicht gesendet.
Preise
(5 Funktionen)
Eine Preisfindung
Dieselbe wie für jeden Beleg, kein zweiter Rechner.
Preisliste je Kanal
Marktplatz und eigener Shop dürfen anders rechnen.
Preisregeln je Kanal
Über den Repricer: Aufschlag, Gebühr, Versandanteil, Rundung.
Leitplanken zuletzt
Mindestmarge schlägt die schönere Endung.
Probelauf
Rechnet ohne zu speichern und nennt die greifende Leitplanke.
Abgleich
(8 Funktionen)
Vier Vorgänge
Angebote, Bestände, Preise, Bestellungen.
Nur Geändertes senden
Der zuletzt gesendete Stand entscheidet.
"Alles noch einmal"
Für den Fall eines Datenverlusts im Kanal.
Teilerfolg je Zeile
Drei Fehler machen keinen gescheiterten Lauf.
Fehler bleibt Fehler
Ein gescheitertes Angebot wird nie als gesendet vermerkt.
Obergrenze je Lauf
Schont das Anfrage-Limit des Kanals.
Nur gemeldete Vorgänge
Kein Knopf für etwas, das dieser Kanal nicht kann.
Ergebnismeldung im Klartext
Übertragen, fehlerhaft, unverändert übersprungen.
Bestellungen
(9 Funktionen)
Auftrag mit Herkunft
Kanal-Bestellung wird ein normaler Auftrag.
Doppelt-Erkennung
Dieselbe Bestellung entsteht nie zweimal.
Unbekannte Artikelnummer
Bricht die ganze Bestellung ab statt eine halbe zu erzeugen.
Sammelkunde
Wenn sich zur E-Mail-Adresse kein Kunde findet.
Keine Kundenanlage
Marktplätze liefern oft nur anonymisierte Adressen.
Sofort bestätigen
Optional, weil eine Bestätigung Bestand reserviert.
Ausführender Benutzer
Jede Buchung hat einen Verantwortlichen.
Eigenes Datenmapping
Feldzuordnung im Ablauf änderbar, ohne Code.
Zeiger mit Überlappung
Keine Bestellung fällt zwischen zwei Läufe.
Versandmeldung
(3 Funktionen)
Meldung mit Trackingnummer
An alle sieben Kanäle.
Form je Kanal
Je Bestellung, je Position oder je Bestelleinheit.
Klartext bei fehlender Zuordnung
Statt einer Behauptung über unbekannte Ware.
Betrieb & Schnittstellen
(5 Funktionen)
Abgleich als geplanter Ablauf
Zeitplan, Wiederholung, Wiederanlauf, Journal.
Fertige Vorlagen
Viertelstunden-Takt für Bestand und Bestellungen, Nachtlauf für Katalog.
Ein geprüfter Schreibweg
Alles läuft über dieselbe Strecke wie die Oberfläche, mit Rechten und Audit.
Alle Vorgänge stehen der Command-Bar zur Verfügung.
Klare Kante
Was hier nicht geht
Live-Roundtrips gegen echte Shops und Marktplätze stehen noch aus
Das ist der wichtigste Punkt dieser Seite, deshalb steht er zuerst. Geprüft ist heute, dass Octibiz die Anfragen richtig stellt und die Antworten richtig deutet: Das läuft gegen vorbereitete Antworten der jeweiligen Schnittstelle. Nicht geprüft ist, dass Shopify, Shopware, WooCommerce, Amazon, eBay, Otto und Kaufland die erzeugten Anfragen auch annehmen. Bei Otto und Kaufland folgen die Endpunkte zusätzlich der öffentlichen Dokumentation und sind beim ersten Lauf mit echten Zugängen zu bestätigen. Willst du produktiv verkaufen, fahren wir die Abnahme mit deinen Zugängen gemeinsam, bevor der erste Artikel rausgeht.
Varianten laufen heute als einzelne Artikel
Größen und Farben schickst du als eigene Artikel mit eigener Nummer in den Kanal. Eine echte Variantengruppe mit gemeinsamem Elternartikel ist geplant, aber nicht da. Für Mode und Schuhe ist das heute die spürbarste Einschränkung.
Kein Kategorie- und Attribut-Mapping je Marktplatz
Kategorien und marktplatz-eigene Pflichtattribute hinterlegst du je Kanal als feste Angabe, nicht als Regelwerk über dein Sortiment. Ein Mapping-Werkzeug ist geplant.
Keine Kanal-Deckungsbeitragsrechnung
Umsatz je Kanal siehst du über die Herkunft am Auftrag. Was nach Provision, Versand und Retoure übrig bleibt, rechnet Octibiz heute nicht automatisch je Kanal aus. Der Repricer kennt Kanalgebühr und Versandanteil bereits auf der Preisseite; die Auswertung dahinter ist geplant.
Bewusst nicht gebaut: eine zweite Preis- oder Bestandsrechnung je Kanal
Kanäle rechnen mit derselben Preisfindung und demselben Bestand wie jeder Beleg. Ein eigener Kanal-Rechner wäre die zweite Wahrheit, und sie wäre die erste, die auseinanderläuft.
Weitere Kanäle kommen nach Nachfrage
Jede Anbindung ist ein eigenes Modul im selben Ablauf. Ein achter Kanal ist deshalb kein Umbau, sondern ein Zuschalten. Founding-Kunden bestimmen die Reihenfolge mit.
Häufige Fragen zu Verkaufskanäle
Brauche ich das Rahmenwerk und die Kanal-Anbindung getrennt?
Ja, und das ist Absicht. Das Rahmenwerk bringt Kanal-Verwaltung, Bestands-Zuteilung, Angebote, Abgleich und Bestell-Import mit; die Anbindung übersetzt das für genau einen Shop oder Marktplatz. Du schaltest also das Rahmenwerk plus die Kanäle frei, die du wirklich nutzt. Wer nur Shopify anbindet, schleppt keine Amazon-Logik mit, und wer später Otto dazunimmt, ändert an seinem Aufbau nichts.
Was passiert mit meinen bestehenden Artikeln im Shop?
Sie bleiben, wo sie sind. Du nimmst Artikel in den Kanal auf und hinterlegst je Angebot die Kennung aus dem Zielsystem, dann werden bestehende Artikel aktualisiert statt neu angelegt. Bei Marktplätzen ist der Schlüssel meist deine eigene Artikelnummer, bei Shopware und WooCommerce die Kennung des Zielsystems. Für den Erstlauf empfehlen wir einen kleinen Testkanal mit fünf Artikeln, bevor 3.000 rausgehen.
Wie oft läuft der Abgleich?
So oft du willst. Die mitgelieferten Vorlagen fahren Bestände und Bestellungen im Viertelstunden-Takt und Katalog samt Preisen über Nacht. Weil nur Geändertes gesendet wird, kostet ein häufiger Lauf wenig: Von 1.600 Angeboten gehen typischerweise ein paar Dutzend raus. Zusätzlich kannst du jederzeit von Hand anstoßen, und Shopify meldet neue Bestellungen auf Wunsch sofort per Webhook.
Kann ich in jedem Kanal andere Preise fahren?
Ja, auf drei Ebenen. Erstens über die Preisliste, die du dem Kanal zuordnest. Zweitens über Preisregeln je Kanal im Repricer, die Provision, Versandanteil und Mindestmarge einrechnen. Drittens über einen ausdrücklich eingetragenen Preis am einzelnen Angebot, der gegen jede Regel gewinnt. Was wir bewusst nicht bauen: eine zweite Preisfindung neben der, die deine Belege rechnet.
Wie verhindert ihr Überverkauf?
Über die Zuteilung: Jeder Kanal bekommt einen Anteil und einen Sockel, den er nie sieht, und gerechnet wird konservativ (erst Sockel, dann Anteil, dann abrunden). Ehrlich dazu: Ein Restrisiko bleibt, solange zwei Kanäle im selben Moment das letzte Stück verkaufen, denn kein Marktplatz kennt deinen Bestand in Echtzeit. Der Sockel ist genau dafür da. Bei knappen Artikeln fährst du ihn hoch oder nimmst sie aus den Marktplätzen raus.
Was ist mit Versand durch Amazon?
Der Kanal wird auf Versand durch Amazon gestellt, und dann gilt eine klare Arbeitsteilung: Octibiz liest den dortigen Bestand, schreibt ihn aber nicht, und die Versandmeldung macht Amazon selbst. Alles andere (Angebote, Preise, Bestellungen als Aufträge) läuft normal. Der Grund ist Ehrlichkeit gegenüber den Daten: Was Amazon eingelagert hat, weiß nur Amazon.
Wie schlägt sich Octibiz gegen spezialisierte Multichannel-Systeme?
Ehrlich: Bei der reinen Kanal-Abdeckung sind spezialisierte Marktplatz-Systeme heute weiter. Sie decken Nischenkanäle ab, die wir nicht anbinden. Unser Unterschied liegt daneben: Bei Octibiz hängen Kanäle, Auftrag, Bestand, Faktura, CRM, Support und Projekte in einem System mit einer Rechtelogik, einem Audit-Protokoll und einer Automations-Engine. Wenn dein größter Schmerz "ich brauche genau den einen Kanal, den es bei euch nicht gibt" ist, sagen wir dir das offen. Wenn er "vier Systeme, die sich gegenseitig nicht glauben" heißt, sind wir die bessere Wahl.
Kann ich ein System anbinden, für das es keine fertige Anbindung gibt?
Ja, auf zwei Wegen. Der schnelle: Du übergibst bereits zugeordnete Bestellungen über die Bestell-Übernahme der API, und die Feldzuordnung baust du im Integrations-Hub zusammen, ohne Code. Der vollständige: Eine eigene Anbindung ist ein eigenes Modul und fügt sich in dieselbe Kanal-Verwaltung ein; sie bekommt ihre Einrichtungs-Maske automatisch, ohne dass an der Oberfläche etwas geändert wird. Sprich uns an, wenn du einen bestimmten Kanal brauchst.
Verkaufskanäle im echten Betrieb sehen
Wir zeigen dir den Ablauf an unserem eigenen System. Welche Anbindung schon läuft und welche wir gemeinsam scharf schalten, sagen wir dir im Termin.
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