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Octibiz
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Plugin-System SPI-Vertrag 3.27

Eigene Module bauen, ohne den Kern zu forken.

Der Weg ist kurz: ein Archiv hochladen, aktivieren, fertig. Dein Modul bekommt eigene Datenobjekte, eigene Oberfläche und eigene API-Operationen, über eine stabile, versionierte Erweiterungs-Schnittstelle (SPI, Vertrag 3.27). Ändert sich an dieser Schnittstelle etwas, erfährst du es vorher und nicht beim Update.

API-Übersicht in Octibiz mit dokumentierten Operationen und Rechteprüfung

Aus dem laufenden System, nicht nachgebaut.

Auf einen Blick

Prinzip
Erweiterungen sind Module im System, keine Kopie des Kerns
Installation
Archiv hochladen oder Composer-Paket, im laufenden Betrieb
Vertrag
SPI 3.27, versioniert und ohne stille Änderungen
Erprobt
alle 71 Fachmodule laufen selbst als Plugins
Was du erweiterst
Datenobjekte, Oberfläche, API, Automationen, KI-Werkzeuge, Sprachen
Fork nötig
nein. Nie

Warum Erweiterbarkeit meistens scheitert

Der Fork, der nie zurückkommt

Jemand kopiert den Kern und baut das fehlende Feature ein. Beim nächsten Update sitzt das Team zwei Wochen an Konflikten. Nach dem dritten Mal aktualisiert niemand mehr, und das System altert im Betrieb ein.

Die Schnittstelle, die beim Update bricht

Es gibt eine Erweiterungspunkt-Sammlung, aber keine Zusage, dass sie morgen noch so aussieht. Deine Erweiterung läuft, bis sie nicht mehr läuft, und du erfährst es von deinen Anwendern.

Erweiterbar nur im Backend

Du kannst Logik ergänzen, aber die Oberfläche bleibt zu. Am Ende steht dein Feature in einem eigenen Fenster daneben, und die Anwender wechseln zwischen zwei Programmen, die dasselbe System meinen.

Wie es funktioniert

Was ein Octibiz-Modul darf

Ein Modul ist kein Skript am Rand, sondern ein vollwertiger Teil des Systems. Genau deshalb konnten wir alle Fachmodule selbst so bauen.

Zur Laufzeit installieren, ohne Ausrollen

Archiv hochladen, aktivieren, benutzen. Die Oberfläche baut sich in deiner Instanz neu, ohne dass jemand einen Ausrollvorgang startet. Diese Laufzeit-Installation geht auch per Composer mit dem Pakettyp octibiz-plugin.

Eigene Datenobjekte und eigene Oberfläche

Dein Modul bringt eigene Objekte, eigene Ansichten und eigene Menüpunkte mit. Über Slots hängst du dich in bestehende Ansichten ein, über Überschreibungen ersetzt du sie, ohne fremde Dateien anzufassen.

Eigene API-Operationen, sofort für KI und Automation

Was dein Modul kann, erscheint automatisch in der API-Dokumentation, in der Automation-Engine und im Werkzeug-Katalog der KI. Du baust die Fähigkeit einmal, und alle drei Wege kennen sie.

Mehr dazu

Rechte, Audit und Marken erbt dein Modul

Du definierst Berechtigungen, den Rest übernimmt die Plattform: objektbezogene Prüfung, Audit-Einträge mit Vorher und Nachher, Marken-Abgrenzung. Du kannst die Sicherheitsschicht gar nicht versehentlich umgehen.

Mehr dazu

Ein Vertrag, der nicht still bricht

Die Erweiterungs-Schnittstelle ist versioniert, aktueller Stand ist SPI-Vertrag 3.27. Ändert sich daran etwas, kündigen wir es vorher an. Dein Modul hört nicht eines Tages still auf zu funktionieren.

Sauber wieder raus

Deaktivieren blendet das Modul vollständig aus, samt Hintergrundjobs und KI-Werkzeugen. Deinstallieren fragt, ob die Daten bleiben oder gehen. Installierst du später neu, nimmt das Modul erhaltene Daten wieder auf.

Wie baue ich ein eigenes Octibiz-Modul?

Du erzeugst ein Gerüst über die Kommandozeile, baust gegen die dokumentierten Verträge, prüfst gegen den Qualitätswächter und lieferst als Archiv oder Composer-Paket aus. Ein Fork des Kerns ist in keinem Schritt nötig.

Vom Gerüst zum laufenden Modul

Vier Schritte. Der erste dauert eine Minute.

  1. 01

    Gerüst erzeugen

    Ein Kommandozeilen-Aufruf legt die Struktur an: Manifest, Objekte, Ansichten, Übersetzungen, Tests. Du startest nicht auf einem leeren Verzeichnis.

  2. 02

    Fachlichkeit bauen

    Datenobjekte, Geschäftslogik und Oberfläche entstehen gegen die dokumentierten Verträge. Die API-Operationen deines Moduls entstehen dabei mit, du schreibst sie nicht getrennt.

  3. 03

    Gegen den Vertrag prüfen

    Der Qualitätswächter prüft, ob dein Modul den Vertrag einhält, Rechte sauber definiert und Übersetzungen vollständig sind. Was hier durchfällt, fällt nicht erst beim Kunden auf.

  4. 04

    Ausliefern und aktivieren

    Du packst ein Archiv oder veröffentlichst ein Composer-Paket. Der Betreiber lädt es hoch, aktiviert es und sieht dein Modul in Navigation, Suche, Automation und KI-Katalog.

Häufige Fragen zum Plugin-System

Muss ich für eine Erweiterung den Kern anfassen?

Nein, und das ist der ganze Punkt. Erweiterungen laufen über dokumentierte Verträge, du änderst keine Kern-Datei. Wir halten uns selbst daran: alle 71 Fachmodule sind Plugins, auch CRM, Projekte, Tickets und Zeiterfassung. Wenn der Vertrag für uns reicht, reicht er auch für dich.

Wie stabil ist der Erweiterungs-Vertrag?

Die Erweiterungs-Schnittstelle wird additiv weiterentwickelt: Neues kommt dazu, Bestehendes bleibt. Ein Modul, das heute läuft, läuft nach einem Update weiter. Was sich ändert, steht vorher im Änderungsprotokoll.

Zur Release-Historie
Kann ich auch die Oberfläche erweitern?

Ja. Dein Modul bringt eigene Ansichten und Menüpunkte mit, hängt sich über Ansichts-Slots in bestehende Ansichten ein und kann Ansichten überschreiben. Damit sitzt deine Erweiterung im System und nicht in einem zweiten Fenster daneben.

Wer darf Module bauen?

Jeder, der eine Instanz hat. Für den eigenen Betrieb brauchst du niemanden zu fragen. Wer Module an andere verkaufen will, geht über den Partnerweg, weil dafür ein Prüfprozess und ein Vertrag nötig sind.

Zum Partnerprogramm
Gibt es schon einen Marktplatz mit Modulen von Drittanbietern?

Noch nicht. Heute läuft die Verteilung von Partner-Modulen über Composer und über uns. Wenn du ein Modul hast, sprich uns an, dann bist du im Katalog dabei, sobald er steht.

Mehr dazu lesen
Kann ein Modul andere Kunden beeinflussen?

Nein, weil es keine geteilte Instanz gibt. Jeder Kunde hat seine eigene Installation mit eigener Datenbank. Ein Modul läuft ausschließlich dort, wo es installiert wurde. Das ist der Grund, warum wir bei der Installation entspannter sein können als eine geteilte Plattform.

Self-Hosted im Detail
Wann ist ein eigenes Modul die falsche Antwort?

Wenn ein eigenes Feld, eine Automation oder eine Auswertung reicht. Eigene Felder, die Automation-Engine und die API decken einen großen Teil dessen ab, wofür Leute sofort an Code denken. Wir sagen dir das im Gespräch, bevor du Geld in ein Modul steckst, das du nicht brauchst.

Plattform-Dienst im Detail

Du hast ein Modul im Kopf

Erzähl uns, was fehlt. Wir sagen dir, ob es ein Modul braucht, ob eine Automation reicht oder ob wir es ohnehin bauen.