Dein Lager läuft nach Weg, nicht nach Beleg.
Octibiz bündelt Aufträge zu Picklisten, sortiert sie nach deinem Lagerlayout und führt deine Leute Schritt für Schritt über das Handgerät. Am Packtisch wird jedes Stück gescannt, bevor der Karton zugeht. Der Lieferschein entsteht am Ende, wenn feststeht, was wirklich drin liegt, und nicht schon am Morgen im Büro.
Lagerverwaltung im laufenden System. 93 Einzelfunktionen in 10 Bereichen.
Auf einen Blick
- Zuordnung
- Im Paket Handel und Versand
- Im Founding-Programm
- Enthalten, ohne Aufpreis
- Familie
- Aufträge, Lager und Fertigung
- Ergebnis
- Pickliste, Packtisch, Scanner-Fläche und Klärfall arbeiten auf denselben Auftrags- und Bestandsdaten wie Rechnung, CRM und Ticket.
- Betrieb
- In Deutschland oder auf eigener Infrastruktur. Eine isolierte Instanz je Kunde, eigene Datenbank.
Kurz gefasst
- Pickliste, Packtisch, Scanner-Fläche und Klärfall arbeiten auf denselben Auftrags- und Bestandsdaten wie Rechnung, CRM und Ticket.
- Gepickt wird nach Wegfolge statt nach Belegreihenfolge, ein Schritt je Bildschirm, auch bei abgerissenem WLAN.
- Der Bestand wird erst am Packtisch beim Versandabschluss gebucht, nicht beim Greifen.
- Ein Auftrag liegt auf höchstens einer offenen Pickliste. Das ist technisch abgesichert und nicht nur eine Empfehlung.
- Ehrliche Grenze: Octibiz führt Menschen durch das Lager. Fördertechnik, Shuttle-Regale und Pick-by-Light steuert es nicht.
Kommt dir das bekannt vor?
Fünfmal durch dasselbe Regal
Gedruckt wird nach Belegreihenfolge, gelaufen wird nach Lagerlayout. Wer morgens acht Aufträge abarbeitet, legt jeden Gang mehrfach zurück, und niemand rechnet aus, was das an Schritten kostet, weil es sich nach normaler Arbeit anfühlt.
Der leere Platz kostet die halbe Runde
Der Kommissionierer steht vor dem Fach, in dem laut System zehn Stück liegen, findet drei, und die Ware liegt in der Reserve zwei Gänge weiter. Ohne Auskunft bleibt nur: Fehlmenge melden, Zettel schreiben, weitergehen. Der Kunde erfährt es später.
Der Fehlgriff fällt beim Kunden auf
Gepackt wird nach Papier und Erfahrung, abgehakt mit dem Kugelschreiber. Zwei Positionen sehen sich ähnlich, die Reklamation kommt drei Tage später, und die Retoure kostet mehr als der Deckungsbeitrag der Position.
Aufträge, Lager und Fertigung
Was Lagerverwaltung kann
Die wichtigsten 6 von 10 Funktionsbereichen. Die vollständige Liste steht darunter zum Aufklappen.
Pickvorlagen: die gespeicherte Antwort auf "welche Aufträge gehören auf eine Liste"
Niemand stellt jeden Morgen dieselben acht Filter neu ein. In der Pickvorlage legst du einmal fest, welche Aufträge zusammen gelaufen werden, und drückst danach nur noch auf den Knopf. Vierzehn Filterkriterien stehen bereit, von der Positionszahl über den Auftragswert bis zur Zahlungsart, zum Lieferland und zum Verkaufskanal. Ein Tippfehler in der Regel ergibt dabei keine Vorlage, die plausibel aussieht und die falschen Aufträge greift: unbekannte Filter werden abgewiesen, statt still ignoriert zu werden.
Die Pickliste als eigener Beleg, nicht als Status am Lieferschein
Eine Pickliste fasst mehrere Aufträge zu einem Gang zusammen, ein Lieferschein gehört immer zu genau einem Auftrag. Solange "kommissionieren" nur ein Zustand am Lieferschein ist, kann niemand vier Aufträge in einer Runde laufen. Deshalb ist die Pickliste in Octibiz ein eigenes Arbeitspapier mit eigener Nummer, eigenem Fortschritt und eigenem Lebenszyklus. Sie ersetzt keinen Beleg, sie geht ihm voraus.
Wegfolge statt Belegfolge
Die Greifvorgänge auf der Liste sind nach deinem Lagerlayout sortiert, nicht nach der Reihenfolge der Aufträge. Sortiert wird nach der Platz-Priorität und danach nach dem Platzcode, sodass der Weg einmal in eine Richtung durch die Halle läuft. Der Greifvorgang ist dabei die Einheit, in der wirklich gearbeitet wird: Eine Position über zehn Stück, die auf drei Plätzen liegt, sind drei Wege, und dieselbe Ware aus fünf Aufträgen ist beim Sammel-Pick ein einziger Griff.
Scanner-Fläche: ein Schritt je Bildschirm, auch ohne WLAN
Am Wagen hilft die vollständige Liste nicht, sie ist eine Suchaufgabe. Deshalb bekommt das Handgerät eine eigene Oberfläche: Erst wählst du, was du tust, dann siehst du genau einen Schritt mit Platz, Artikel und Menge. Läuft das Netz im Gang weg, ist keine Meldung verloren. Sie wird gesammelt und später genau einmal gebucht, auch wenn das Gerät sie zweimal sendet.
Einlagern und freies Umlagern
Angekommene Ware steht oft im Bestand, liegt aber an keinem Platz. Genau diese nicht verortete Menge ist der Arbeitsvorrat beim Einlagern: Artikel scannen, Platzvorschlag mit Begründung ansehen, Zielplatz scannen, fertig. Der Vorschlag ist eine Empfehlung, gebucht wird immer der Platz, der wirklich gescannt wurde. Für alles, was der Mensch am Regal selbst entscheidet, gibt es zusätzlich das freie Umlagern von Platz zu Platz.
Inventur zählen am Gerät
Eine laufende Inventur zählst du dort, wo die Ware liegt. Am Handgerät scannst du den Artikel, siehst die Soll-Menge und trägst die gezählte ein. Zählt jemand dieselbe Zeile parallel, gewinnt nicht der Letzte, sondern der Erste: Die zweite Meldung wird abgewiesen, statt die fremde Zahl stillschweigend zu überschreiben.
Alle Funktionen im Überblick
93 Einzelfunktionen, nach Bereichen sortiert. Aufklappen, was dich interessiert.
Pickvorlagen (16 Funktionen)
- Filter Artikelanzahl
- Untergrenze und Obergrenze der Positionen je Auftrag.
- Filter Auftragswert
- Untergrenze und Obergrenze des Auftragswerts.
- Filter Versandgewicht
- Untergrenze und Obergrenze, greift nur bei gepflegten Artikelgewichten.
- Filter Zahlungsart
- Liste erlaubter Zahlungsarten.
- Filter Lieferland
- Länder der Lieferanschrift.
- Filter Kanal-Herkunft
- Shop, Marktplatz oder manuell angelegte Aufträge.
- Filter Erfüllungsart
- Lagerware oder Strecke.
- Nur gleiche Adresse
- Nur Aufträge mit identischer Rechnungs- und Lieferanschrift.
- Nur vollständig lieferbar
- Nur Aufträge ohne teilweise gelieferte Positionen.
- Wunschtermin zuerst
- Aufträge mit Wunschtermin nach vorn, früheste zuerst.
- Startlager
- Vorlage arbeitet auf einem bestimmten Lager.
- Ober- und Untergrenze
- Maximale Auftragszahl je Liste, Mindestzahl für die Anlage.
- Vorlagen-Priorität
- Reihenfolge, wenn mehrere Vorlagen passen.
- Vorschau
- Zeigt die aktuell greifenden Aufträge, ohne etwas anzulegen.
- Unbekannte Filter abgewiesen
- Ein Tippfehler ergibt keine plausibel aussehende Fehlauswahl.
- Farbkennzeichnung
- Farbe je Vorlage für die Kachel am Arbeitsplatz.
Picklisten (11 Funktionen)
- Sechs Listen-Arten
- Einzelauftrag, Einposter-Run, Sammel-Pick, Zweistufig, Rollend, Identische Aufträge.
- Anlage aus Vorlage
- Die Vorlage sucht die Aufträge selbst.
- Anlage aus Auswahl
- Ausdrücklich benannte Aufträge auf eine Liste setzen.
- Sperre gegen Doppelzugriff
- Ein Auftrag liegt auf höchstens einer offenen Liste.
- Nummernkreis
- Muster je Marke konfigurierbar, zum Beispiel PL-2026-0087.
- Statusverlauf
- Angelegt, In Arbeit, Gepickt, Am Packtisch, Abgeschlossen, Abgebrochen.
- Fortschrittsanzeige
- Offene Greifvorgänge und Auftragszahl je Liste.
- Zuteilung
- Liste einer Person zuordnen und danach filtern.
- Auftrag entfernen
- Möglich, solange für ihn nichts gegriffen wurde.
- Liste abbrechen
- Aufträge kehren in den Pool zurück, mit Warnhinweis.
- Keine Doppel-Reservierung
- Die Liste erbt die Reservierung der Auftragsbestätigung.
Greifvorgänge (8 Funktionen)
- Wegfolge
- Sortierung nach Platz-Priorität und Platzcode.
- Konsolidierung
- Gleiche Ware aus mehreren Aufträgen als ein Griff beim Sammel-Pick.
- Box-Bestätigung
- Beim rollenden Pick bestätigt ein Box-Scan jeden Griff.
- Eingefrorene Bezeichnungen
- Artikelname und Platzcode bleiben lesbar nach Umbenennung.
- Status je Vorgang
- Offen, Gegriffen, Fehlmenge, Gestrichen.
- Chargen-Vorschlag
- Vorgeschlagene Charge nach Ablaufdatum, Scan darf abweichen.
- Seriennummern-Erfassung
- Erfasste Nummern hängen am Greifvorgang.
- Keine Bestandsbuchung
- Gebucht wird beim Versand, nicht beim Griff.
Scanner am Handgerät (7 Funktionen)
- Sechs Arbeitsweisen
- Kommissionieren, Packen, Inventur, Nachschub, Einlagern, Umlagern.
- Browser-Betrieb
- Läuft ohne Installation auf dem Handgerät.
- Ein Schritt je Bildschirm
- Platz, Artikel, Menge, danach die nächste Position.
- Liste per Scan wählen
- Listennummer scannen oder aus offenen Listen auswählen.
- Offline-Warteschlange
- Meldungen werden gesammelt und genau einmal gebucht.
- Sichtbare Warteschlange
- Zähler, "Jetzt senden", "Verwerfen".
- Abweisungen bleiben stehen
- Fehlgeschlagene Meldungen verschwinden nicht still.
Fehlmengen und Klärfälle (7 Funktionen)
- Ersatzplatz-Vorschlag
- Wo dieselbe Ware sonst liegt, Greifplatz vor Reserve.
- Platz wechseln
- Hängt die Aufgabe um, bucht keinen Bestand.
- Fünf Fehlmengen-Gründe
- Zu wenig, Nicht auffindbar, Beschädigt, MHD abgelaufen, Gestrichen.
- Teilmenge bleibt
- Bereits Gegriffenes bleibt gebucht, nur der Rest wird Klärfall.
- Klärfall-Liste
- Filter nach Status und Grund, mit Auftrag, Artikel, Fehlmenge.
- Abschluss mit Begründung
- Pflichttext, der am Fall stehen bleibt.
- Einmaliger Abschluss
- Kein stilles Überschreiben einer fremden Begründung.
Packtisch (17 Funktionen)
- Vorgang per Scan öffnen
- Auftrags- oder Picklisten-Nummer.
- Positionsliste
- Soll, "Im Karton", Status je Position.
- Scan-Auflösung
- Artikelnummer, EAN oder Gebinde-EAN, ein Scan bucht n Stück.
- Fehlgriff-Abweisung
- Fremde Ware und ein Stück zu viel werden abgelehnt.
- Bewusste Teillieferung
- Nur mit ausdrücklichem Haken, sonst geht kein halber Karton raus.
- Mehrere Packstücke
- Laufende Nummer, Packmittel, Gewicht, Maße je Karton.
- Wiegepflicht in drei Stufen
- Nicht wiegen, vorbelegen, Pflichteingabe.
- Gewichtszuschlag
- Zuschlag in Gramm und Prozent für Karton und Füllmaterial.
- Live-Gewicht
- Waagenwert mit Anzeige stabil oder schwankend.
- Übernahme nur stabil
- Ein Zappelwert bepreist die Sendung falsch.
- Nachfrage statt Schätzung
- Ohne Gewicht und ohne Waage fragt der Packtisch nach.
- Arbeitsplatz-Schlüssel
- Bestimmt Waage und Drucker, wird am Gerät gemerkt.
- Etiketten-Direktdruck
- Beim Abschluss an den Drucker des Arbeitsplatzes.
- Druckfehler bleibt folgenlos
- Der Versand bleibt gebucht, das Etikett hängt am Beleg.
- Ein Weg für Belege
- Lieferschein und Sendung entstehen wie im Büro.
- Liste schließt sich
- Sobald jeder Auftrag der Liste gepackt ist.
- Vorgang abbrechen
- Der Karton wird wieder ausgeräumt.
Nachschub (8 Funktionen)
- Aufträge erzeugen
- Auf Knopfdruck oder automatisch beim Anlegen einer Pickliste.
- Quelle Min/Max
- Regeln der Greifplätze aus dem Multilager.
- Kein Doppel-Auftrag
- Je Ziel entsteht nie ein zweiter offener Auftrag.
- Drei-Scan-Bestätigung
- Quellplatz, Artikel, Zielplatz, falscher Scan wird abgewiesen.
- Teilmenge erlaubt
- Weniger als vorgeschlagen ja, mehr nicht.
- Verwerfen mit Begründung
- Der Auftrag bleibt mit Grund stehen.
- Status
- Offen, Umgelagert, Verworfen mit Soll- und Ist-Menge.
- Zwei Flächen
- Übersicht am Schreibtisch, Ausführung am Gerät.
Einlagern und Umlagern (7 Funktionen)
- Arbeitsvorrat ohne Platz
- Bestand, der an keinem Platz liegt, je Lager.
- Platzvorschlag mit Grund
- Vorgabeplatz, liegt schon dort, oder frei.
- Gescannt schlägt vorgeschlagen
- Gebucht wird der real gescannte Platz.
- Freies Umlagern
- Quellplatz, Zielplatz, Menge, ohne Auftrag.
- Sonderfall-Meldungen
- Leerer Quellplatz, identischer Quell- und Zielplatz.
- Bestand bleibt gleich
- Nur die Verteilung im Lager ändert sich.
- Wiederholungssicher
- Eine erneut gesendete Meldung lagert nicht zweimal ein.
Inventur am Gerät (6 Funktionen)
- Laufende Inventur wählen
- Gestartet wird sie in der Bestandsführung.
- Scan zur Zählzeile
- EAN oder Artikelnummer führen direkt zur Zeile.
- Soll und Ist
- Beide Zahlen nebeneinander.
- Umfangs-Prüfung
- Artikel außerhalb der Inventur werden abgewiesen.
- Kollisionsschutz
- Die zweite parallele Zählung wird abgelehnt.
- Kein Offline-Zählen
- Bewusst, mit Hinweis am Gerät.
Verwaltung (6 Funktionen)
- Sieben getrennte Rechte
- Sehen, greifen, verwalten, packen, Vorlagen, Nachschub sehen und ausführen.
- Keine Vorbelegung ausführender Rechte
- Betriebliche Entscheidung, nicht Standardinstallation.
- Serverseitige Listen
- Suche, Filter und Sortierung in allen Lager-Listen.
- Prüfprotokoll
- Jede Aktion nachvollziehbar, auch aus Automation und KI.
- Navigation ohne Wildwuchs
- Hängt unter Versand statt als eigener Bereich.
- Ohne Multilager nutzbar
- Kommissionierung läuft dann ohne Platzangaben.
Was hier anders ist
Kein Übergabepunkt zwischen Warenwirtschaft und Lager
Üblicherweise ist das Lagersystem ein eigenes Produkt neben der Warenwirtschaft, mit Abgleich, Wartefenstern und der Frage, welches System gerade recht hat. In Octibiz ist die Pickliste dasselbe System wie der Auftrag: Was das Lager greift, sieht der Vertrieb im selben Moment.
Der Lieferschein entsteht am Ende, nicht am Anfang
Erst wenn am Packtisch feststeht, was wirklich im Karton liegt, entstehen Lieferschein und Sendung. Damit gibt es keine Belege über Mengen, die nie rausgingen, und keine nachträgliche Korrektur-Runde.
Der leere Platz hat eine Antwort
Statt Fehlmenge zu melden und weiterzulaufen, zeigt das Gerät die Ersatzplätze, an denen dieselbe Ware liegt, und hängt den Griff mit einem Tipp um. Was trotzdem offen bleibt, wird ein Klärfall mit Grund und Abschluss, kein Zettel am Monitor.
Ein System, kein Flickwerk
Womit Lagerverwaltung zusammenarbeitet
Kein Zapier, keine Sync-Jobs, keine doppelten Stammdaten. Die Nachbarmodule lesen dieselben Daten.
Aufträge
Die Pickvorlage greift ausschließlich bestätigte Aufträge mit offener Lieferung, filtert nach Zahlungsart, Kanal und Erfüllungsart und respektiert die Reservierung aus der Auftragsbestätigung. Ein Auftrag auf einer offenen Liste ist für andere Listen gesperrt.
Mehr dazuVersand
Der Packtisch erzeugt beim Abschluss Lieferschein und Sendung über denselben Weg wie das Versandzentrum, meldet kommissioniert und versendet in einem Zug. Die Packstücke des Vorgangs werden zu den Packstücken der Sendung.
Mehr dazuMultilager
Von dort kommen Lagerplätze, Platz-Priorität für die Wegfolge, die Platz-Verteilung für Ersatzplätze und die Min/Max-Regeln, aus denen der Nachschub entsteht. Umlagerungen und Einlagerungen buchen gegen die Platzbestände.
Mehr dazuProdukte & PIM
Artikelnummern, EANs und Artikelgewichte kommen aus dem Stamm. Die Inventur-Zählung am Gerät schreibt in die dort laufende Inventur, die Bestandsbuchung beim Versand läuft über den zentralen Bestand.
Chargen, MHD & Seriennummern
Ist ein Artikel chargenpflichtig, sagt die Pickliste, welche Charge zu nehmen ist, nämlich die früher ablaufende. Der Vorschlag ist unverbindlich: Ein abweichender Chargen-Scan am Gerät gewinnt, weil der Mensch am Regal sieht, was er in der Hand hält.
Einheiten & Gebinde
Der Packtisch versteht Gebinde-EANs, ein Scan bucht dann die ganze Umverpackung statt eines Stücks.
Waren-Einkauf
Was der Wareneingang einbucht, taucht als nicht verortete Menge im Einlager-Vorrat am Handgerät auf und bekommt dort seinen Platz.
Mehr dazuAutomation, API und KI
So bedient die KI Lagerverwaltung
Die KI ruft dieselben Operationen auf wie die Oberfläche, unter deinen Rechten.
KI-Assistent · eingetippt
"Welche Picklisten sind gerade offen und wie weit sind sie?" Die KI liest die Listen mit Status und Fortschritt und nennt die ältesten zuerst.
Automationen, die du damit baust
- Wenn ein Klärfall mit dem Grund "Nicht auffindbar" entsteht, dann lege der Lagerleitung eine Aufgabe zur Bestandsprüfung an und informiere den Innendienst zum betroffenen Auftrag.
- Wenn ein Packvorgang abgeschlossen wird, dann sende dem Kunden die Versandbestätigung mit Sendungsnummer.
- Wenn eine Pickliste länger als vier Stunden im Status "In Arbeit" steht, dann erinnere die Schichtleitung.
- Wenn ein Nachschub-Auftrag verworfen wird, dann informiere die Lagerleitung mit der hinterlegten Begründung.
- Wenn am Morgen offene Aufträge mit Wunschtermin heute vorliegen, dann erzeuge die Pickliste aus der Vorlage "Express Wunschtermin".
Die KI bedient alle 2.168 API-Operationen unter denselben Rechte-, Marken- und Audit-Regeln wie ein Mensch. Von außen über MCP anbindbar, in der App direkt bedienbar, beides aus demselben Funktionsumfang.
Klare Kante
Wofür du etwas anderes brauchst
Damit du im Vergleich nicht raten musst, was hier absichtlich fehlt.
Kein Lagerleitstand für automatisierte Förderanlagen
Octibiz führt Menschen durch das Lager, es steuert keine Fördertechnik, keine Shuttle-Regale und keine Pick-by-Light-Anlagen. Wenn deine Halle automatisiert ist, brauchst du dafür eine Spezial-Lösung, und wir sagen dir das vorher.
Automatische Listen-Erstellung nach Zeitplan: geplant
Den zeitgesteuerten Lauf gibt es noch nicht. Heute erzeugst du Listen auf Knopfdruck, aus einer Vorlage oder aus einer Auswahl, oder du stößt sie über eine Automation an.
Pickliste als PDF und Zwei-Schritt-Verpackung: geplant
Gearbeitet wird heute am Bildschirm und am Handgerät. Wer einen gedruckten Laufzettel braucht, muss ihn derzeit über den Belegdruck lösen.
Kartongrößen-Vorschlag und Volumenrechnung: geplant
Maße je Packstück erfasst der Packtisch bereits; welcher Karton der richtige ist, entscheidet heute noch der Mensch. Aus demselben Grund fehlt der Maß- und Volumenfilter in den Pickvorlagen: Ein Filter auf ungepflegten Feldern filtert alles weg und sieht dabei aus, als täte er seine Arbeit.
Auftrags-Priorität als Filterkriterium: geplant
Aufträge tragen heute kein Prioritätsmerkmal, deshalb gibt es ersatzweise die Sortierung nach Wunschtermin. Ein erfundenes Kennzeichen hätte einen Filter ergeben, der immer alles greift.
Wo dieses Modul heute steht
JungGebaut und benutzbar, aber noch frisch. Wir sagen dir vorher, was es heute kann und was noch nicht.
Als Founding-Partner bekommst du es ohne Aufpreis und bestimmst mit, wie es am Ende funktioniert. So läuft das Programm.
Häufige Fragen zu Lagerverwaltung
Brauche ich für den Scanner spezielle Hardware oder eine App?
Nein. Die Scanner-Fläche läuft im Browser des Handgeräts, du installierst nichts je Gerät. Gängige Android-Handhelds mit Hardware-Scanner funktionieren genauso wie ein Smartphone mit Kamera-Scanner, weil der Scan wie eine Tastatureingabe ankommt. Reißt das WLAN im Gang ab, sammelt das Gerät die Meldungen und bucht sie später genau einmal nach. Nur beim Inventur-Zählen ist das bewusst anders: Eine nachgereichte Zählung würde die Zahl eines zweiten Zählenden überschreiben, deshalb wird offline nicht gezählt.
Kann ich das WMS ohne Multilager nutzen?
Teilweise. Picklisten, Kommissionierung, Packtisch und Klärfälle funktionieren auch ohne aktives Multilager, die Liste ist dann eine Positionsliste ohne Platzangabe, was in einem Ein-Platz-Lager die richtige Reihenfolge ist. Wegfolge, Ersatzplätze, Nachschub, Einlagern und Umlagern brauchen dagegen Lagerplätze und damit das Multilager. Ohne Auftrags- und Versandmodul läuft die Lagerverwaltung gar nicht, denn ohne Aufträge gibt es nichts zu kommissionieren.
Wann wird der Bestand eigentlich gebucht?
Beim Versand, also am Packtisch beim Abschluss. Beim Greifen wird bewusst nichts gebucht, denn die Ware liegt danach im Wagen und nicht beim Kunden. Reserviert wird ebenfalls nicht ein zweites Mal, das erledigt schon die Auftragsbestätigung. Nachschub, Einlagern und Umlagern ändern nur die Verteilung im Lager, nicht den Lagerbestand: Eine Umlagerung im Haus ist kein Wareneingang.
Für welche Lager passt das, und für welche nicht?
Für Lager, in denen Menschen laufen, greifen und am Packtisch abschließen, vom Ein-Platz-Lager bis zu mehreren Gängen und Packplätzen. Für ein reines Hochleistungs-Lager mit Förderstrecken und Shuttle-Regalen ist ein spezialisiertes System die passendere Wahl. Der Unterschied liegt woanders: In Octibiz sind Auftrag, Bestand, Pickliste, Packtisch, Rechnung, CRM und Ticket dieselbe Datenbasis, statt zweier Produkte mit einem Abgleich dazwischen. Wenn der Kunde anruft, sieht dein Support in einer Maske, dass die Ware seit zwölf Minuten im Karton liegt. Wie wir uns gegen einzelne Anbieter abgrenzen, steht im Vergleich.
Wie viele Aufträge laufen sinnvoll auf einer Liste?
Das entscheidest du je Vorlage über die Obergrenze, und die richtige Zahl hängt am Sortiment. Für Einposter-Runs sind große Listen mit dreißig und mehr Aufträgen üblich, weil der Weg der Kostenfaktor ist. Beim rollenden Pick begrenzt die Zahl der Boxen am Wagen die Liste, typischerweise sechs bis zwölf. Über die Untergrenze verhinderst du, dass für zwei Aufträge eine ganze Runde gelaufen wird.
Was passiert, wenn zwei Leute gleichzeitig arbeiten?
Ein Auftrag liegt auf höchstens einer offenen Pickliste, das ist technisch abgesichert und nicht nur eine Empfehlung. Beim Nachschub entsteht für dasselbe Ziel kein zweiter offener Auftrag. Zählt jemand parallel dieselbe Inventurzeile, wird die zweite Meldung abgewiesen statt stillschweigend übernommen. Das Muster ist überall gleich: lieber eine klare Abweisung als eine Buchung, die niemand mehr aufklären kann.
Wie kommen meine Bestände und Lagerplätze überhaupt ins System?
Artikel, Bestände und Lagerplätze importierst du beim Aufsetzen aus deinem Altsystem, dafür begleiten wir dich im Onboarding. Bestand, der noch an keinem Platz liegt, ist kein Problem: Genau diese nicht verortete Menge ist der Arbeitsvorrat beim Einlagern, dein Team verortet sie im laufenden Betrieb Stück für Stück. Bis dahin arbeitet die Pickliste mit dem Ein-Platz-Verhalten weiter.
Lagerverwaltung im echten Betrieb sehen
Wir zeigen dir Lagerverwaltung in einer laufenden Octibiz-Instanz mit realistischen Handelsdaten. 30 Minuten, keine Folien.
