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Web-Formulare

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Überblick

Ein Web-Formular ist die Einbettung auf einer fremden Seite, die ohne Login funktioniert. Adressiert wird es über einen eigenen Einbettungs-Schlüssel — keine Anmeldung, keine Sitzung.

Jede Absendung, die kein Spam ist, wird zu einem Lead. Das ist der Zweck der Fläche: aus einem Formular soll ein Vorgang werden und keine E-Mail an ein Sammelpostfach.

Herkunft wird mitgeführt — UTM-Parameter und Verweisquelle stehen an der Absendung und wandern in die Attribution.

Kernaufgaben

Formular bauen. Feldschema festlegen, Standard-Herkunft hinterlegen, Einbettungs-Schlüssel verwenden.

Double-Opt-In verlangen. Je Formular einschaltbar: Dann entsteht mit der Absendung eine ausstehende Einwilligung mit Token und Frist, und werblich genutzt werden darf die Adresse erst nach der Bestätigung — siehe Einwilligungen & Sperren.

Absendungen sichten. Die Liste zeigt die Eingänge. Gegen bestehende Kontakte und Leads wird über einen Adress-Hash entdoppelt, damit aus einer wiederkehrenden Person kein zweiter Datensatz wird.

Pflichtangaben werden geprüft. Ein Feld, das Sie als Pflicht kennzeichnen, ist auch am Server Pflicht — nicht nur im Browser. Eine Einsendung, in der etwas fehlt, wird abgewiesen und legt nichts an: keine Absendung, keinen Lead. Ohne eigenes Feldschema fragt das Formular genau die E-Mail-Adresse ab, und die ist dann die Pflichtangabe.

Feldnamen sind eindeutig. Zwei Felder desselben Namens überschreiben sich gegenseitig — das Speichern weist sie deshalb ab, ebenso ein Feld ohne Namen (der Browser sendet es gar nicht erst mit).

Spam behandeln. Eine einfache Erkennung ohne externe Dienste greift: Honigtopf-Feld und eine Link-Heuristik. Falsch Einsortiertes lässt sich freigeben.

Zu Lead machen. Was durchkommt, wird zum Lead — mit Herkunft, ohne Abtippen.

Felder im Detail

Die Spalte Was es bewirkt beantwortet, was sich im System ändert — nicht, wie das Feld heißt. Der graue Name dahinter ist das Feld der API: unter ihm läuft dasselbe über Automation, Import und KI-Werkzeuge.

Formular anlegen und bearbeiten

FeldPflichtWerte / FormatWas es bewirkt
Name namejaTextWie das Formular intern heißt.
Adresse slugjaTextDer Teil der öffentlichen Adresse, unter der das Formular erreichbar ist. Nicht mehr ändern, sobald es eingebunden ist — sonst führt jede eingebaute Einbindung ins Leere.
Felder fieldsjaListe von FeldernWas abgefragt wird, mit Beschriftung, Art und Pflichtangabe. Jedes zusätzliche Pflichtfeld kostet Abschlüsse — fragen Sie, was Sie wirklich brauchen.
Quelle sourceIdneinStammdaten „Quellen"Als welche Herkunft entstehende Leads geführt werden.
Standard-UTM defaultUtmneinKampagnen-MerkmaleWomit Einsendungen ohne eigene Merkmale versehen werden.
Doppelte Bestätigung doubleOptInneinJa/NeinOb eine Bestätigungsmail verlangt wird, bevor die Einwilligung gilt. Für Werbe-Einwilligungen ist das der belastbare Weg — ohne sie tragen Sie die Beweislast dafür, dass wirklich der Adressinhaber eingetragen hat.
Einwilligungszweck consentPurposeneinTextWofür eingewilligt wird. Wird als Einwilligung festgehalten.
Einwilligungstext consentTextneinTextDer Wortlaut neben dem Häkchen. Genau dieser Text ist im Streitfall der Nachweis — deshalb wird er mitgespeichert und nicht nur angezeigt.
Weiterleitung redirectUrlneinAdresseWohin nach dem Absenden. Leer heißt: Dankeseite des Systems.
Ziele targetsneinListe von ZielenWas aus einer Einsendung entsteht — Lead, Kontakt, Zielgruppen-Eintrag, Benachrichtigung.
Marke brandIdneineine Ihrer MarkenFür welche Marke das Formular steht.
Aktiv activeneinJa/NeinAus nimmt das Formular vom Netz. Vorhandene Einsendungen bleiben.

Einstellungen & Rechte

  • Modul module.marketing.
  • marketing.form.manage — Formulare anlegen und bearbeiten.
  • marketing.submission.view — Absendungen sehen · marketing.submission.convert — zum Lead

machen · marketing.submission.spam — als Spam markieren oder freigeben.

  • Alle vier sind in der Rolle Vertrieb vorbelegt.
  • Aufbewahrung ist geregelt: Absendungen unterliegen einer eigenen DSGVO-Aufbewahrungsregel.

Beim Anonymisieren fallen Klartext-Adresse, Rohdaten, Verweisquelle und Browserkennung weg — der Adress-Hash bleibt, weil er Sperr- und Entdopplungsschlüssel ist. Siehe DSGVO / Datenschutz.

FAQ & Fehlerbilder

Eine Absendung erzeugt keinen Lead. Sie wurde als Spam eingestuft — oder es gibt bereits einen passenden Kontakt beziehungsweise Lead.

Ein echter Eingang landete im Spam. Freigeben; die Erkennung ist bewusst einfach gehalten und arbeitet ohne externen Dienst.

Die Adresse darf nicht beworben werden, obwohl das Formular ausgefüllt wurde. Mit Double-Opt-In gilt die Einwilligung erst nach der Bestätigung. Bis dahin ist sie ausstehend.

Nach der Aufbewahrungsfrist fehlt die E-Mail-Adresse. So gewollt. Der Hash bleibt erhalten, damit Sperren und Entdopplung weiter greifen — die Klartextdaten nicht.

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