Automations-Engine
Zweck
Wiederkehrende Abläufe sollen nicht von der Aufmerksamkeit einzelner Menschen abhängen. Die Automations-Engine führt sie aus: Tritt ein Ereignis ein, prüft sie Bedingungen und führt Aktionen aus — gegebenenfalls erst nach einer Wartezeit.
Entscheidend ist die Einzahl: Es gibt im ganzen System genau eine solche Engine. Kein Modul bringt eine zweite mit. Wer einmal gelernt hat, wie eine Regel gebaut wird, kann es für jeden Bereich — und es gibt keinen zweiten Ort, an dem man nachsehen müsste, warum etwas von selbst passiert ist.
Funktionsumfang
- Auslöser aus Ereignissen des Systems, aus wiederkehrenden Zeitpunkten und aus Zeitpunkten
relativ zu einem Datum am Datensatz.
- Bedingungen als verschachtelte Und-/Oder-Bäume, nicht als flache Liste.
- Echte Wartezeiten: Eine Regel mit Verzögerung blockiert nichts; sie ruht und läuft später von
selbst weiter.
- Test-Lauf, der zeigt, was passieren würde, ohne es zu tun.
- Herkunft ist erkennbar: mitgeliefert, von einem Modul beigesteuert oder selbst angelegt.
- Vorlagen, die eine neue Automation stets deaktiviert anlegen — scharfgeschaltet wird
bewusst.
- Der Aktiv-Zustand überlebt Aktualisierungen. Was Sie abgeschaltet haben, bleibt abgeschaltet.
Zusammenspiel
Automationen greifen auf dieselben Operationen wie die Schnittstelle und unterliegen denselben Rechten. Ihre Handlungen erscheinen in der Nachvollziehbarkeit mit Automation als Akteur — sauber getrennt von menschlichen. Versand läuft über die Kommunikation, nicht an ihr vorbei.
Grenzen
- Fachliche Rechenwerke sind keine Regeln. Mahnstufen, Serienrechnungen, Preisregeln oder
Aufbewahrungsfristen sind Fachlogik; sie hängen sich über Auslöser und Aktionen ein, statt als Regelwerk nachgebaut zu werden.
- Eine Automation kann nicht mehr als ihre Rechte.
- Eine Regel ohne Test-Lauf ist eine Vermutung. Der Test-Lauf ist vorhanden, weil eine falsch
gebaute Regel schnell viele Datensätze berührt.