Daten-Import

Überblick
Der Import bringt Stammdaten per CSV-Datei ins System — geführt in vier Schritten, mit einer Vorschau, bevor etwas geschrieben wird.
Welche Datenbereiche zur Verfügung stehen, hängt an den installierten Modulen und an Ihren Rechten. Sind keine Ziele freigeschaltet, sagt die Seite das ausdrücklich, statt eine leere Auswahl zu zeigen.
Kernaufgaben
Die vier Schritte in der Reihenfolge, in der die Seite sie führt:
1 — Ziel. Wählen Sie, was importiert werden soll. Zu jedem Ziel wird angezeigt, wie viele Felder es kennt.
2 — Datei. Wählen Sie eine CSV-Datei. Die erste Zeile muss die Spaltennamen enthalten — ohne Kopfzeile lässt sich im nächsten Schritt nichts zuordnen.
3 — Zuordnung. Ordnen Sie jede erkannte Spalte einem Zielfeld zu. Pflichtfelder sind mit einem Stern gekennzeichnet. Spalten, die Sie nicht brauchen, bleiben schlicht ohne Zuordnung — die Datei muss nicht vorher zurechtgeschnitten werden.
4 — Vorschau & Import. Die Vorschau zeigt, was entstehen würde. Erst danach läuft der Import.
Die Vorschau ist der wichtigste Schritt: Ein Import ist die schnellste Art, sich viele falsche Datensätze auf einmal einzuhandeln. Zwei Minuten Prüfen ersparen einen Nachmittag Aufräumen.
Felder im Detail
Der Assistent führt einen Datensatz: den Import-Lauf (ImportJobResource). Schritt 1 und 2 legen ihn an, Schritt 3 ändert ihn, Schritt 4 startet ihn.
| Feld | Pflicht | Werte / Format | Was es bewirkt |
|---|---|---|---|
Import-Ziel targetKey | ja | Schlüssel eines freigeschalteten Ziels, max. 40 Zeichen | Was importiert wird — Kunden, Kontakte, Leads, Artikel und was die aktiven Module sonst anbieten. Das Ziel bestimmt den Feldkatalog des nächsten Schrittes; die Kachel nennt dessen Umfang. Ein unbekanntes Ziel wird abgewiesen. Das Ziel Aufträge nimmt eine Zeile je Position und fasst Zeilen mit derselben Fremd-Bestellnummer zu einem Auftrag zusammen — als Entwurf, siehe Aufträge. |
Datei content | ja | CSV, Base64-kodiert; höchstens rund 20 MB kodiert und 50.000 Zeilen | Die Quelle. Die erste Zeile muss die Spaltennamen enthalten — ohne Kopfzeile lässt sich im nächsten Schritt nichts zuordnen. Trennzeichen (, oder ;) und Zeichensatz erkennt der Server selbst; eine Byte-Reihenfolge-Marke stört nicht. XLSX-Dateien werden abgewiesen. |
Dateiname fileName | nein | Text, max. 255 Zeichen | Der Name, unter dem die Quelldatei abgelegt und der Lauf wiedererkannt wird. Die Maske übernimmt ihn aus der gewählten Datei; leer wird daraus import.csv. |
Feldzuordnung mapping | ja | Spaltenname → Zielfeld-Schlüssel | Welche Spalte in welches Feld geht. Das ist die eigentliche Arbeit und der Punkt, an dem ein Import gelingt oder schiefgeht. Nicht benötigte Spalten bleiben ohne Zuordnung — die Datei muss nicht vorher zurechtgeschnitten werden. Ein nicht zugeordnetes Pflichtfeld meldet der Assistent, und die betroffenen Zeilen werden übersprungen. |
Umgang mit Dubletten duplicateStrategy | nein (Vorbelegung skip) | skip (Vorhandene unverändert lassen) · update (Felder überschreiben) · create (immer neu anlegen) | Was mit einem bereits vorhandenen Datensatz geschieht. Woran ein Treffer erkannt wird, entscheidet das Ziel selbst — es gibt kein frei wählbares Erkennungsmerkmal. create legt ausnahmslos neu an und ist damit der schnellste Weg zu Dubletten. |
Marke brandId | nein | eine Ihrer Marken | In welchen Marken-Bestand geschrieben wird und wo die Quelldatei abgelegt wird. Nur eine Marke, in der Sie das Import-Recht wirklich halten. Die Maske bietet das Feld nicht an; über Schnittstelle und Automation ist es setzbar. |
Was der Lauf zurückmeldet
Die Vorschau (Schritt 4) ist derselbe Lauf im Probe-Modus: Sie rechnet durch, ohne zu schreiben. Danach wie nach dem echten Lauf stehen dieselben Zahlen bereit.
| Angabe | Feld | Was sie bedeutet |
|---|---|---|
| Zustand | status | Wo der Lauf steht. |
| Erkannte Spalten | headers | Die Kopfzeile, wie der Server sie gelesen hat. |
| Vorschlag | suggestedMapping | Die automatisch erkannte Zuordnung, mit der Schritt 3 vorbelegt wird. |
| Feldkatalog | fields | Die Zielfelder samt Pflicht-Kennzeichen — einschließlich Ihrer Benutzerfelder. |
| Zeilen / neu / aktualisiert / übersprungen | total, created, updated, skipped | Was der Lauf bewirkt hat oder bewirken würde. |
| Fehler | errorCount, errorRows | Zeilennummer, Feld und Meldung je abgewiesener Zeile. |
| Lauf-Kennung | batchId | Die Klammer über alle Datensätze eines Laufs — die Grundlage des Stornos. |
| Storno | revertedCount | Wie viele Datensätze Rückgängig (Storno) zurückgesetzt hat. |
Prüfen Sie die Vorschau. Ein Import ist die schnellste Art, sich viele falsche Datensätze auf einmal einzuhandeln. Zwei Minuten Prüfen ersparen einen Nachmittag Aufräumen — und wenn es doch schiefgeht, ist Rückgängig (Storno) der Weg, nicht das Löschen von Hand.
Einstellungen & Rechte
- Recht
platform.import.run. Ohne dieses Recht meldet die Seite, dass die Berechtigung fehlt. - Die Ziele bringen die Module mit. Ein deaktiviertes Modul bietet kein Import-Ziel an.
- Benutzerfelder sind importierbar. Was Sie unter Benutzerfelder
angelegt haben, steht in der Zuordnung zur Verfügung.
- Der Import ist eine schreibende Aktion und erscheint im Audit-Log.
FAQ & Fehlerbilder
Die Datei lässt sich nicht lesen. Prüfen Sie das Format: eine CSV mit Kopfzeile. Speichern Sie aus der Tabellenkalkulation ausdrücklich als CSV, nicht als Arbeitsmappe.
Es werden keine Import-Ziele angeboten. Dann ist kein Datenbereich für den Import freigeschaltet — Modul deaktiviert oder Recht fehlt.
Eine Spalte lässt sich keinem Feld zuordnen. Dann kennt das gewählte Ziel dieses Feld nicht. Nicht benötigte Spalten bleiben ohne Zuordnung — „– nicht importieren –" ist die richtige Antwort, kein Notbehelf.
Der Import hat falsche Daten angelegt. Rückgängig (Storno) setzt den zuletzt ausgeführten Lauf zurück — er kennt seine Datensätze über die Lauf-Kennung. Prüfen Sie beim nächsten Mal die Vorschau; sie zeigt genau diesen Fehler vorher.