KI-Plattform
Zweck
Die KI arbeitet auf den Daten dieses Systems, nicht auf allgemeinem Weltwissen — und sie sieht dabei ausnahmslos das, was der fragende Mensch ohnehin sehen dürfte.
Drei Festlegungen prägen das Ergebnis mehr als die Wahl des Sprachmodells:
- Ein einziger Kontext-Pfad. Was die KI zu sehen bekommt, entsteht an genau einer Stelle. Es
gibt keine versteckte Anweisung irgendwo im Programm.
- Rechte gelten unverändert. Die KI bekommt keine eigene, weitergehende Sicht.
- Antworten führen ihre Quellen. Eine Antwort ohne nachvollziehbare Quelle ist eine Behauptung
und als solche erkennbar.
Funktionsumfang
- Mehrere Anbieter parallel, dazu eigene und lokal betriebene Modelle.
- Modelle stehen nicht im Programm. Sie stammen aus einem Katalog, der beim Anbieter abgefragt
und regelmäßig erneuert wird — ein neues Modell erscheint ohne neue Programmversion.
- Zuordnung je Aufgabe: Welches Modell welche Aufgabe übernimmt, ist einstellbar. Das ist der
Hebel für Kosten und Qualität.
- Kuratierte Wissensgrundlage aus Firmen-Fakten, Glossar, Tonalität und Richtlinien, die
verlässlich in jeden Kontext fließt statt zufällig gefunden zu werden.
- Regeln je Anwendungsfall und Marke, die bestimmen, was ein Anwendungsfall überhaupt sehen darf.
- Eine Test-Konsole, die den tatsächlichen Kontext zeigt — nicht den erwarteten.
- Zugang für KI-Werkzeuge über MCP mit eigener Identität, sodass Handlungen im Protokoll als
KI erscheinen.
Zusammenspiel
Die Zugänge stehen in den KI-Einstellungen, die Wissensgrundlage im CompanyBrain, die Arbeitsfläche ist der KI-Assistenten. Handlungen laufen über die Schnittstelle und erscheinen in der Nachvollziehbarkeit.
Grenzen
- Kein eigener Datenzugang. Was der Mensch nicht sehen darf, sieht die KI nicht.
- Der Portal-Assistent sieht deutlich weniger — für Kunden gilt ein enger, fail-closed
geschnittener Ausschnitt.
- Ohne eingerichteten Anbieter und gesetzte Schalter steht die KI nicht zur Verfügung.
Abgeschaltet heißt abgeschaltet, nicht „still im Hintergrund".
- Ein Sprachmodell kann irren. Deshalb die Zitate: Sie machen eine Antwort prüfbar, statt sie
glaubwürdig zu machen.