Kundengruppen
Zweck
Nicht jeder Kunde bekommt denselben Preis und sieht dasselbe Sortiment. Kundengruppen sind die Stelle, an der das einmal entschieden wird, statt an jedem Kunden einzeln: Wer gehört dazu, was kostet es für diese Gruppe, und was darf sie überhaupt sehen.
Funktionsumfang
- Gruppen mit Rabatt und Preislisten-Zuordnung.
- Mitgliedschaft manuell oder regelbasiert — ein Kunde kann bewusst zugeordnet werden oder über
eine Regel hineinwachsen.
- Sichtbarkeit je Produkt und je Kategorie: eine Gruppe kann Teile des Sortiments gar nicht
sehen.
- Gruppen-Preisregeln über die Preis-Schnittstelle des Kerns, mit Priorität 200 — sie liegen
damit über der Staffel (100) und unter Aktion (250) und Individualpreis (300).
- Steuerliche Behandlung je Gruppe — für Fälle, in denen die Gruppe entscheidet, wie gerechnet
wird.
- Sechzehn API-Operationen unter
/api/v1/customer-groupsund/api/v1/product-group-price-rules.
Zusammenspiel
Die Gruppe hängt am Kunden aus der Kundenverwaltung und greift in die Preisfindung ein — dort steht auch, wie die fünf Prioritätsstufen zusammenwirken. Die Sichtbarkeits-Regeln wirken auf den Produktkatalog; im Kundenportal entscheidet die Gruppe damit mit, was ein angemeldeter Kunde überhaupt zu sehen bekommt.
Grenzen
- Eine Gruppe ist kein Rechte-Modell. Sie steuert Preis und Sichtbarkeit von Ware, nicht
Berechtigungen von Personen — dafür gibt es Rollen.
- Die Gruppen-Preisregel gewinnt nicht immer. Aktionspreis und Individualpreis liegen darüber;
wer sich wundert, warum der Gruppenpreis nicht greift, schaut zuerst dort.