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Marken

Ansicht Marken in Octibiz

Überblick

Eine Marke ist ein Auftritt unter einem Dach: eigene Firmierung, eigenes Logo, eigene Farben in der ausgehenden Kommunikation. Wer nur unter einem Namen auftritt, kommt mit einer Marke aus und muss sich mit dieser Seite kaum befassen.

Marken sind mehr als Optik. Sie sind zugleich die Trennlinie in den Daten: Belege und Vorgänge gehören zu einer Marke, und Berechtigungen wirken je Marke. Stammdaten wie Kunden und Artikel sind dagegen markenneutral — sie werden nicht doppelt gepflegt.

Kernaufgaben

Marke anlegen. Neue Marke verlangt Name und Slug. Der Slug ist die technische Kurzform und sollte nach dem Anlegen nicht mehr geändert werden — er taucht an Stellen auf, die sich nicht alle mitziehen lassen.

Rechtliche Angaben pflegen. Der rechtliche Name ist die vollständige Firmierung für Impressum und Fußzeile ausgehender Mails. Er wird über einen Platzhalter eingesetzt, statt in jeder Vorlage wiederholt zu werden — eine Umfirmierung ist damit eine Änderung an einer Stelle.

Auftritt einstellen. Zur Marke gehören Logos und ein Farbschema für die Kommunikation. Beides wirkt in Mail-Layouts und Belegvorlagen.

Marke deaktivieren. Der Aktiv-Zustand nimmt eine Marke aus dem laufenden Betrieb, ohne ihre Historie anzutasten.

Felder im Detail

Die Spalte Was es bewirkt beantwortet, was sich im System ändert — nicht, wie das Feld heißt. Der graue Name dahinter ist das Feld der API: unter ihm läuft dasselbe über Automation, Import und KI-Werkzeuge.

Eine Marke ist mehr als ein Logo: Sie ist die Absenderidentität und zugleich ein Sichtbarkeits-Schnitt. Belege, Kunden und Vorgänge gehören einer Marke, und wer die Marke nicht sieht, sieht sie nicht.

Marke anlegen und bearbeiten

FeldPflichtWerte / FormatWas es bewirkt
Kürzel slugjaText, max. 100 ZeichenDie Kennung der Marke in Adressen, Nummernkreisen und Verweisen. Nicht mehr ändern, sobald Belege existieren.
Name namejaText, max. 255 ZeichenDer Anzeigename in Oberfläche und Auswahl.
Rechtlicher Name legalNameneinText, max. 255 ZeichenDie vollständige Firmierung. Genau dieser gehört auf Rechnungen — die Marke „Beispiel" firmiert als „Beispiel GmbH", und auf dem Beleg muss die Firmierung stehen.
USt-IdNr. vatIdneinText, max. 50 ZeichenDie Umsatzsteuer-Identifikationsnummer der Marke. Sobald sie hinterlegt ist, steht sie auf jedem Beleg und in jeder E-Rechnung — dort ist sie Pflichtangabe.
Steuernummer taxNumberneinText, max. 50 ZeichenDie Steuernummer des Finanzamts — die Alternative für alle ohne USt-IdNr., etwa Kleinunternehmer nach § 19 UStG. Mindestens eine von beiden muss stehen, sonst weist die E-Rechnungs-Prüfung den Beleg ab.
E-Mail emailneinAdresse, max. 255 ZeichenAbsender- und Antwortadresse für alles, was unter dieser Marke hinausgeht.
Telefon phone / Webseite websiteneinText, max. 50 bzw. 255 ZeichenKontaktangaben auf Belegen und in Signaturen.
Bank bankName, IBAN bankIban, BIC bankBicneinTextDie Bankverbindung auf den Rechnungen dieser Marke. Zwei Marken können verschiedene Konten haben — genau dafür stehen die Felder hier und nicht global.
Anschrift addressStreet, addressZip, addressCity, addressCountryneinStraße, PLZ, Ort, Land als zweistelliger ISO-Code (z. B. CH)Die Anschrift der Marke im Briefkopf — und der Zahlungsempfänger im Schweizer QR-Zahlteil. Für den QR-Zahlteil sind PLZ, Ort und Land Pflicht.
QR-IBAN qrIbanneinIBAN aus der Schweiz oder Liechtenstein mit Institutskennung 30000–31999; Leerzeichen erlaubtDas Konto für Schweizer QR-Rechnungen mit QR-Referenz. Eine gewöhnliche IBAN wird hier abgewiesen — sie gehört ins Feld IBAN; ohne QR-IBAN nimmt der Zahlteil eine Schweizer IBAN der Bankverbindung und eine SCOR-Referenz.
Kundennummer der Bank qrBankCustomerNumberneinnur Ziffern, höchstens 12; Leerzeichen erlaubtManche Schweizer Banken verlangen ihre Kundennummer am Anfang der QR-Referenz. Ist sie hinterlegt, beginnt jede QR-Referenz mit ihr, danach folgt der Belegbezug, am Ende die Prüfziffer. Gilt nur für die QR-IBAN; eine SCOR-Referenz bleibt unverändert. Eingehende Zahlungen mit dieser Referenz ordnet der Zahlungsabgleich der Rechnung zu. Die Referenz wird beim Festschreiben an der Rechnung gespeichert: eine spätere Änderung gilt nur für danach festgeschriebene Rechnungen, ältere behalten ihre gedruckte Referenz und werden weiter zugeordnet.
QR-Zahlteil auf Rechnungen qrBillEnabledneinJa/NeinSchaltet Empfangsschein und Zahlteil nach Schweizer Standard ein. Er erscheint auf Rechnungen in CHF oder EUR, deren Belegvorlage den Block „Schweizer QR-Zahlteil" enthält. Einschalten geht nur mit Konto in der Schweiz oder in Liechtenstein und mit PLZ, Ort und Land — sonst lehnt das Speichern mit einer Meldung ab.
Sprache defaultLocaleneinSprachkennung, max. 5 ZeichenIn welcher Sprache Belege und Mails dieser Marke entstehen, wenn der Empfänger keine eigene hat.
Farben primaryColor, secondaryColor, accentColor, textColor, backgroundColorneinFarbwerteDas Erscheinungsbild in Belegen, Mails und im Portal.
Standard isDefaultneinJa/NeinWelche Marke vorgeschlagen wird, wenn nichts gewählt ist. Genau eine; die Auszeichnung wandert.
Aktiv activeneinJa/NeinAus heißt: keine neuen Vorgänge unter dieser Marke. Bestehende bleiben vollständig erhalten — eine Marke wird stillgelegt, nicht gelöscht.

Einstellungen & Rechte

  • Recht platform.brand.manage. Ohne dieses Recht ist die Seite nicht erreichbar.
  • Berechtigungen wirken je Marke. Ein Konto sieht die Daten der Marken, in denen es das

jeweilige Recht besitzt. Maßgeblich ist das Recht, nicht die bloße Zugehörigkeit — wer in Marke B irgendeine Zugehörigkeit hat, aber dort kein Leserecht, sieht dort nichts.

  • Markenneutrale Stammdaten. Kunden, Kontakte und Artikel gelten für alle Marken. Was zur Marke

gehört, sind Belege, Vorgänge und der Auftritt.

  • Die Marken-Auswahl in Listen zeigt nur Marken, für die Sie berechtigt sind. Bei genau einer

Marke entfällt sie.

FAQ & Fehlerbilder

Ein Beleg trägt die falsche Marke. Die Marke wird beim Anlegen gesetzt. Ein nachträgliches Umhängen verlangt das entsprechende Recht in der Ziel-Marke, nicht nur in der Ausgangsmarke.

Kollegen sehen die Marke nicht. Dann fehlt ihnen das Recht in dieser Marke. Eine Zugehörigkeit allein genügt nicht.

Der Slug ist falsch geschrieben. Legen Sie eine neue Marke an und deaktivieren Sie die alte, statt den Slug zu ändern.

Der Firmenname im Mail-Fuß stimmt nicht. Er stammt aus dem rechtlichen Namen der Marke, nicht aus der Vorlage. Ändern Sie ihn hier.

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