Kommunikation
Zweck
Alles, was das System nach außen sagt, geht durch einen Versandweg — an Kunden, Interessenten, Portal-Nutzer und Lieferanten gleichermaßen.
Der Grund ist nicht Ordnungsliebe. Ein zweiter Versandweg bedeutet zwangsläufig: eine zweite Stelle, an der Absender, Sprache, Marke und Protokollierung geregelt werden müssen — und irgendwann eine Nachricht, die im Verlauf fehlt, weil sie an der Ablage vorbeiging.
Funktionsumfang
- Ein Versanddienst für alle Kanäle. Neue Kanäle docken als weitere Kanal-Umsetzung an, statt
einen eigenen Weg zu bauen.
- Markenbezogener Absender. Welches Konto eine Nachricht verlässt, folgt der Marke — mit einem
globalen Standard als Auffangnetz.
- Mehrsprachige Vorlagen mit Rückfall auf eine markenübergreifende Fassung; gepflegt wird der
Unterschied, nicht jede Kombination.
- Empfängersprache entscheidet. Angeschrieben wird in der Sprache, die am Kontakt hinterlegt ist.
- Jeder Versand hinterlässt einen Beitrag im Verlauf und einen Zustellnachweis. Beim Versand
eines Belegs entsteht ein Verlaufseintrag — kein Ticket.
- Token-Mails ohne Inhaltsspeicherung. Nachrichten mit Zugangs- oder Einmal-Links werden nicht im
Klartext abgelegt.
Zusammenspiel
Inhalte kommen aus den Mailvorlagen, der Weg hinaus aus den System-Mailaccounts, der Auftritt aus der Marke. Ausgelöst wird der Versand von Fachmodulen oder von der Automations-Engine.
Grenzen
- Zwei bewusste Ausnahmen. Marketing-Massenversand läuft über einen eigenen Dienstleister, und
interne Mails an die eigene Belegschaft — Einladung, Benachrichtigung, Betriebsberichte — laufen nicht über den Partner-Versandweg.
- Tickets nutzen ihre Support-Postfächer, damit Antworten im richtigen Verlauf landen.
- Ohne eingerichtetes Versandkonto geht nichts hinaus. Das ist Absicht: Ein stiller Versand über
einen unbekannten Weg wäre schlimmer als eine ausbleibende Nachricht, weil ihn niemand bemerkt.