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DPD

Zweck

Diese Anbindung kauft DPD-Etiketten aus dem Versandprozess heraus und führt die Sendungsverfolgung zurück. Sie ist zugleich die Stelle, an der ein wichtiger Unterschied sichtbar wird: bei DPD löscht ein Storno nichts.

Funktionsumfang

  • Drei Dienste: classic, express und shop (Zustellung an einen Paketshop).
  • Höchstgewicht 31,5 kg je Packstück.
  • Sendungsverfolgung mit Statusabgleich.
  • Retourenetiketten aus demselben Vorgang.

Einrichtung

Die Zugangsdaten stehen als Integration unter Integrationen — Anbieter dpd. Die Namen der Zugangsschlüssel tragen den Anbieter vorne; so bleiben sie von den Einstellungen anderer Anbindungen getrennt.

EinstellungPflichtBedeutung
dpd_delis_idjaAnmeldename (delisId) der DPD-Schnittstelle. Wird verschlüsselt abgelegt und nie wieder angezeigt.
dpd_passwordjaPasswort dazu. Wird verschlüsselt abgelegt und nie wieder angezeigt.
depotjaVersender-Depot aus dem DPD-Vertrag. Ohne es entsteht kein Etikett.
senderneinAbsenderanschrift als Feldgruppe; geht unverändert an DPD, Feldnamen wie in der DPD-Schnittstelle.
productionneintrue schaltet in den Echtbetrieb. Ohne Angabe läuft alles gegen die Testumgebung.

Zugangsdaten, die noch unter dem alten Namen ohne Anbieter-Präfix im Klartext stehen, übernimmt das System verschlüsselt — beim nächsten Speichern oder Lesen der Integration und mit dem Update-Schritt „Zugangsdaten verschlüsselt ablegen" (bin/console app:secrets:migrate).

Zusammenspiel

Die Anbindung hängt am Versand: dort entsteht die Sendung, dort wird das Etikett gekauft, dort läuft die Sendungsverfolgung. Die Zugangsdaten stehen als Integration unter Integrationen in der verschlüsselten Ablage — nie in einer Einstellung und nie im Klartext; dieselbe Stelle schaltet zwischen Testumgebung und Produktion um. Etiketten und Lieferscheine gehen über Druck & Arbeitsplätze an den richtigen Drucker. Wann welches Etikett entsteht und in wie vielen Exemplaren, entscheiden Automationen — der Versand bringt dafür keine eigene Regel-Mechanik mit.

Grenzen

  • Ein Storno löscht das Etikett nicht — es verfällt. Das Etikett bleibt gültig, die Sendung

wird schlicht nicht abgeholt. Die Oberfläche sagt genau das und behauptet kein „gelöscht"; wer sich darauf verlässt, klebt sonst ein vermeintlich totes Etikett auf ein anderes Paket.

  • Keine Zollabwicklung über diese Strecke. Drittland-Sendungen laufen bei DPD über einen anderen

Weg; hier das Gegenteil zu behaupten hieße, sie im Zoll hängen zu lassen.

  • Der Echt-Lauf steht aus. Geprüft ist, dass wir richtig fragen und die Antwort richtig deuten —

die Prüfungen fahren die Schnittstelle mit vorbereiteten Antworten. Dass DPD die erzeugte Anfrage tatsächlich annimmt, ist damit nicht belegt; dafür fehlt ein Zugang zur echten Testumgebung.

  • Preise und Vertragskonditionen kommen nicht von hier. Was eine Sendung kostet, steht im

Vertrag mit dem Dienstleister; diese Anbindung kauft das Etikett, sie rechnet es nicht.

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