Dateiablage
Zweck
Dateien gehören dorthin, wo auch die Vorgänge liegen, zu denen sie gehören. Die Ablage ist deshalb Teil des Systems und nicht ein Laufwerk daneben.
Zwei Eigenschaften unterscheiden sie von einem Netzlaufwerk, und beide sind der Grund für ihre Existenz: Jede Datei ist versioniert — eine neue Fassung ersetzt den Inhalt, ohne die alte zu vernichten. Und jede Datei trägt eine ausdrückliche Entscheidung darüber, ob Kunden sie sehen dürfen.
Funktionsumfang
- Ordner als Ordnungsmittel, dazu eine ungefilterte Gesamtsicht.
- Versionsverlauf je Datei mit Kommentar zur Änderung. Der Dateiname bleibt, der Inhalt wird
abgelöst.
- Portal-Freigabe je Datei, voreingestellt nicht freigegeben. Freigabe ist eine Entscheidung,
kein Versehen.
- Kennzeichen für sensible Dateien, die gesondert behandelt werden.
- Getrennte Rechte für Sehen, Hochladen und Verwalten.
- Austauschbarer Speicherort. Wo die Bytes physisch liegen, ist eine Betriebsentscheidung — der
Umzug von lokalem Speicher auf einen Objektspeicher ändert nichts an der Bedienung.
Zusammenspiel
Die Bedienfläche ist Dokumente. Freigegebene Dateien erscheinen im Kundenportal; erzeugte Belege aus dem Commerce-Kernel und Anhänge aus der Kommunikation landen ebenfalls hier.
Grenzen
- Portal-Sichtbarkeit ist zweistufig. Ein Portal-Recht auf den Kunden genügt nicht; die Datei
braucht zusätzlich ihre eigene Freigabe.
- Die Größenobergrenze setzt die Installation, nicht die Anwendung.
- Ein erzeugter Beleg ist ein Dokument, kein Fenster. Er ändert sich nicht, wenn sich später die
Vorlage ändert.
- Ob der Volltext eines Datei-Inhalts durchsuchbar ist, hängt von der Einrichtung ab — der
Dateiname ist es immer, siehe Suche.