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shipcloud

Zweck

Diese Anbindung kauft Etiketten über die Versand-Plattform shipcloud aus dem Versandprozess heraus. shipcloud ist ein Vermittler: Über ein Konto bucht man bei DHL, DPD, UPS, Hermes, GLS und weiteren Dienstleistern — welcher es wird, sagt das Produkt in der Form dienstleister:service, etwa dhl:standard oder ups:one_day.

Funktionsumfang

  • Altersnachweis (Sichtprüfung ab 16 oder 18 Jahren) für Artikel mit Altersgrenze — als Zusatzleistung

visual_age_check; shipcloud bietet sie nur über DHL an, ein Produkt eines anderen Dienstleisters wird dann abgewiesen.

  • Etikett anlegen als PDF oder ZPL — das Format legt die Einrichtung fest, nicht die Sendung.
  • Produkt wählen: an der Sendung (Feld Versandart) oder als Vorgabe der Einrichtung; dhl allein

bedeutet dhl:standard. Ohne beides entsteht kein Etikett.

  • Retourenetiketten über den shipcloud-Service für Retouren, Zollangaben für Sendungen ins

Drittland.

  • Storno: shipcloud löscht die Sendung bis zum Annahmeschluss des Dienstleisters; danach kommt die

Ablehnung mit Begründung zurück, nicht als Erfolg.

  • Sendungsverfolgung mit Statusabgleich.

Einrichtung

Die Zugangsdaten stehen als Integration unter Integrationen — Anbieter shipcloud.

EinstellungPflichtBedeutung
shipcloud_api_keyjaAPI-Schlüssel. Wird verschlüsselt abgelegt und nie wieder angezeigt. Test oder Echtbetrieb entscheidet der Schlüssel: ein Sandbox-Schlüssel kauft keine echten Etiketten.
default_productneinProdukt, wenn die Sendung keins nennt, z. B. dhl:standard.
label_formatneinEtiketten-Format von shipcloud, z. B. pdf_a6 oder zpl2_4x6in_203dpi; leer = Standard des Dienstleisters.
default_packageneinVorgabe-Maße in Zentimetern (length, width, height) für Pakete ohne eigene Maße.
senderneinAbsenderanschrift in shipcloud-Feldnamen; leer = Standard-Absender des Kontos.

Das Modul ist ab Werk ausgeschaltet und wird unter den Feature-Flags eingeschaltet.

Produktauswahl

Welche Produkte das Konto buchen darf, liefert die Anbindung selbst: GET /v1/carrier-shipcloud/products nennt je Dienstleister und Service den Code (code), den Anzeigenamen und die Etiketten-Formate. Der Code ist genau der Wert, der beim Versand als Versandart an die Sendung geht.

Einstellungen & Rechte

  • Die Integration anlegen und den Schlüssel eintragen darf, wer platform.integration.manage hält.
  • Die Produktauswahl sieht, wer versendet (shipping.shipment.manage) oder den Versand einrichtet

(shipping.config.manage).

  • Versendet wird über die Rechte des Versands; eigene Rechte bringt die

Anbindung nicht mit.

Zusammenspiel

Die Anbindung hängt am Versand: dort entsteht die Sendung, dort wird das Etikett gekauft, dort läuft die Sendungsverfolgung. Das Etikett liegt bei shipcloud auf einem eigenen Server; abgeholt wird es ohne Zugangsdaten und nur von genau diesem Server. Im Integrations-Hub meldet der Baustein „Versandetikett erzeugen" den Versand über die eigene Schnittstelle an. Wann welches Etikett entsteht, entscheiden Automationen.

Grenzen

  • Der Echt-Lauf steht aus. Geprüft ist, dass richtig gefragt und die Antwort richtig gedeutet

wird — mit vorbereiteten Antworten. Dass shipcloud die Anfrage annimmt, ist damit nicht belegt.

  • Ein Paket je Sendung, und shipcloud verlangt Länge, Breite und Höhe — ohne Maße nur mit

Vorgabe-Maßen der Einrichtung.

  • Packstation, Paketshop und weitere Zusatzleistungen bietet die Anbindung noch nicht an; angebunden

ist nur der Altersnachweis.

  • Preise kommen nicht von hier — sie stehen im Vertrag mit shipcloud.

carriershipcloud.overview · Gilt ab Version 0.6.23