Kundenportal
Zweck
Das Kundenportal gibt Kunden einen eigenen Zugang zu dem, was sie betrifft — Dokumente, Vorgänge, Benachrichtigungen — ohne dass jemand sie einzeln versorgen muss.
Der Kern ist eine Trennlinie: Das Portal ist ein eigener Anmeldebereich, nicht ein eingeschränkter Blick auf das interne System. Ein Portal-Konto kann konstruktionsbedingt nicht in den internen Bereich gelangen — auch nicht durch eine falsch gesetzte Berechtigung. Diese Trennung ist der Grund, warum sich das Portal öffnen lässt, ohne bei jeder Änderung neu über Datenlecks nachdenken zu müssen.
Funktionsumfang
- Eigene Anmeldung mit eigenen Zugängen, eigenem Layout und eigener Rechtelogik.
- Zugang nur per Einladung. Ein Kontaktdatensatz erzeugt nie von selbst einen Zugang.
- Gegenstandsbezogene Freigaben statt Rollen: Rechte werden auf einen konkreten Kunden, ein
Projekt oder einen Vertrag erteilt, jeweils mit einzeln wählbaren Fähigkeiten.
- Dateien brauchen eine eigene Freigabe. Dass jemand einen Kunden sieht, macht dessen Dokumente
nicht sichtbar — jede Datei trägt ein eigenes Portal-Kennzeichen.
- Drei Zustände je Zugang: eingeladen, aktiv, gesperrt. Sperren erhält die Historie.
- Ein eigener KI-Assistent mit deutlich engerem, fail-closed geschnittenem Ausschnitt.
- Anti-Enumeration: Was nicht sichtbar sein darf, antwortet mit „nicht gefunden" statt mit
„kein Zugriff" — sonst verriete allein die Antwort, dass es den Datensatz gibt.
Zusammenspiel
Zugänge werden unter Portal-Zugänge verwaltet und hängen an Kontakten. Freigegebene Dateien kommen aus der Dateiablage, Nachrichten aus der Kommunikation.
Grenzen
- Kein Übergang in den internen Bereich. Die beiden Anmeldebereiche sind getrennt.
- Keine Rollen im Portal. Es gibt Freigaben auf Gegenstände, keine Rechtebündel.
- Der Portal-Assistent sieht nur veröffentlichte, portal-freigegebene Inhalte — Interna und
Entwürfe erreichen ihn nicht.
- Portal-Inhalte sind white-label-tauglich formuliert, weil sie unter jeder Marke erscheinen
können.