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Belegvorlagen

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Überblick

Belegvorlagen bestimmen, wie ein PDF aussieht — Angebot, Rechnung, Lieferschein und alles Weitere. Eine Vorlage gilt je Belegtyp, Marke und Sprache.

Zwei Bearbeitungsweisen stehen zur Wahl: Visuell für den Normalfall und Twig für Vorlagen, die mehr verlangen, als eine Oberfläche abbilden kann. Beide Wege pflegen dieselbe Vorlage; der Modus steht in der Liste.

Alles hier ist ohne Auslieferung änderbar. Ein Layoutwunsch ist kein Entwicklungsauftrag.

Kernaufgaben

Vorlage anlegen. Neue Vorlage verlangt Belegtyp, Marke und Sprache. Die Liste lässt sich nach Belegtyp und Marke filtern.

Das Fallback-Prinzip nutzen. Wie bei den Mailvorlagen gilt: Eine Vorlage ohne Marke ist die globale Fassung für alle Marken; eine Vorlage mit Marke ersticht sie dort. Pflegen Sie eine globale Fassung und legen Sie Marken-Fassungen nur an, wo es wirklich abweicht.

Aktiv schalten. Nur aktive Vorlagen werden verwendet. Das erlaubt es, eine neue Fassung vorzubereiten und erst umzuschalten, wenn sie geprüft ist.

Felder im Detail

FeldPflichtWerte / FormatWas es bewirkt
Belegart docTypejaRechnung, Angebot, Auftrag, Lieferschein …Für welchen Beleg die Vorlage gilt.
Marke brandIdneineine Ihrer MarkenFür welche Marke. Eine markenspezifische Vorlage schlägt die allgemeine.
Sprache localeneinSprachkennung, max. 10 ZeichenFür welche Sprache. So bekommt ein englischer Kunde ein englisches Layout, nicht nur übersetzte Feldinhalte.
Kundengruppe customerGroupIdneinbestehende KundengruppeFür welche Kundengruppe die Vorlage gilt. Leer = für jede. Die Auswahl nimmt immer die spezifischere Vorlage, bevor sie auf die der Marke zurückfällt.
Vertriebsweg salesChannelIdneinbestehender VertriebswegFür welchen Vertriebsweg die Vorlage gilt — so bekommt der Marktplatz-Beleg ein anderes Aussehen als der Direktbeleg. Leer = für jeden.
Name namejaText, max. 120 ZeichenWie die Vorlage in der Auswahl heißt.
Bearbeitungsart editorModeneinvisuell oder VorlagenspracheWie die Vorlage gepflegt wird. Der visuelle Weg genügt fast immer; die Vorlagensprache ist für Fälle gedacht, die sich mit Blöcken nicht abbilden lassen — sie verlangt Sorgfalt, weil ein Fehler den Beleg unerzeugbar macht.
Blöcke blocksbei „visuell"Liste von BlöckenKopf, Anschriftfeld, Positionen, Summen, Fuß — und der Schweizer QR-Zahlteil (qrBill): Empfangsschein und Zahlteil auf einer eigenen letzten Seite, nur auf Rechnungen in CHF oder EUR und nur, wenn die Marke ihn eingeschaltet hat (siehe Marken).
Inhalt bodybei „Vorlagensprache"TextDie Vorlage als Quelltext.
Hintergrund-PDF backgroundPdfFileIdneinPDF-DateiEin Briefbogen, über den gedruckt wird. Der übliche Weg, wenn Ihr Papier bereits gestaltet ist.
Logos logosneinBilddateienDie Logos der Vorlage.
Standard isDefaultneinJa/NeinWelche Vorlage genommen wird, wenn am Beleg nichts gewählt ist.
Aktiv activeneinJa/NeinAus heißt: nicht mehr wählbar. Bereits erzeugte Belege behalten ihr Aussehen — ein Beleg ist ein Erzeugnis, keine Ansicht auf die Vorlage.

Textbausteine für Kopf- und Fußtext

Unter der Vorlagenliste liegt der eine Katalog wiederverwendbarer Belegtexte — für Angebot, Auftrag, Rechnung und Lieferschein. Er ist nicht mit den Begleittexten der Versandmail zu verwechseln: die stehen in der Mail, diese hier auf dem Beleg selbst. Die Angebots-Textbausteine früherer Versionen sind hierher übernommen worden.

FeldPflichtWerte / FormatWas es bewirkt
Name namejaText, max. 150 ZeichenWie der Baustein in der Auswahl am Beleg heißt.
Art categoryjaKopftext oder FußtextOb der Baustein über den Positionen oder unter der Summe steht.
Belegart documentTypeneinAngebot, Auftrag, Rechnung, Lieferschein — leer für alleFür welche Belegart der Baustein angeboten wird. Ein Baustein ohne Belegart steht jeder Belegart zur Wahl.
Inhalt contentneinformatierter TextDer Text selbst. Aktive Inhalte (Skripte) werden beim Speichern entfernt.
Marke brandIdneineine Ihrer MarkenFür welche Marke. Leer = für alle Marken.
Standard isDefaultneinJa/NeinWird bei neuen Belegen dieser Art automatisch eingesetzt. Je Art, Belegart und Marke gibt es höchstens einen Standard; ein neuer löst den alten ab. Gesucht wird vom Speziellen zum Allgemeinen: Belegart und Marke, dann Belegart, dann alle Belegarten mit Marke, dann alle.
Aktiv activeneinJa/NeinAus heißt: am Beleg nicht mehr wählbar. Bereits eingesetzte Texte bleiben am Beleg stehen.
Reihenfolge sortOrderneinZahlReihenfolge in der Auswahl.

Einstellungen & Rechte

  • Recht platform.settings.manage. Ohne dieses Recht ist die Seite nicht erreichbar.
  • Ohne PDF-Erzeuger kein Beleg. Die PDF-Erzeugung ist ein eigener Bestandteil der Installation.

Fehlt er, entsteht kein Beleg — das ist keine Frage der Vorlage und gehört an die Administration.

  • Ausgestellte Belege ändern sich nicht rückwirkend. Eine Vorlagenänderung wirkt auf künftige

Erzeugungen.

  • Nummern kommen von woanders. Die Belegnummer stammt aus den

Nummernkreisen, nicht aus der Vorlage.

FAQ & Fehlerbilder

Der Beleg wird nicht erzeugt. Prüfen Sie zuerst, ob eine aktive Vorlage für die Kombination aus Belegtyp, Marke und Sprache existiert. Bleibt es dabei, liegt es an der PDF-Erzeugung der Installation.

Der Beleg trägt das falsche Logo. Das Logo stammt aus der Marke, nicht aus der Vorlage.

Eine Änderung erscheint auf einem alten Beleg nicht. So gewollt: Ein erzeugter Beleg ist ein Dokument, kein Fenster auf die aktuelle Vorlage.

Die visuelle Bearbeitung reicht nicht. Dann ist der Twig-Modus der Weg. Er verlangt allerdings Kenntnis der Vorlagensprache — der Fehler fällt sonst erst beim Kunden auf.

settings.document-templates · Gilt ab Version 0.5.0