Integrationen im Überblick
Zweck
Kein System steht allein. Integrationen sind die geordnete Stelle, an der fremde Systeme angebunden werden — und vor allem die Stelle, an der die Zugangsdaten dafür liegen.
Die wichtigste Eigenschaft ist die klare Richtung. Zwei Wege werden sauber getrennt, weil sie getrennt widerrufen werden müssen:
| Richtung | Womit | Wo verwaltet |
|---|---|---|
| Fremdsystem zu uns | API-/MCP-Token | API- & MCP-Token |
| Wir nach draußen | Integration | Integrationen |
Funktionsumfang
- Zugangsdaten verschlüsselt und nur schreibend. Ein hinterlegter Schlüssel lässt sich
überschreiben, aber nicht wieder auslesen — auch nicht mit Administrationsrechten.
- Anbieter-Vorlagen für bekannte Dienste füllen die erwarteten Konfigurationsschlüssel vor. Das
ist mehr als Bequemlichkeit: Ein Tippfehler im Schlüsselnamen sieht von außen aus wie ein falsches Passwort.
- Der freie Weg bleibt offen — jedes System mit Schlüssel/Wert-Konfiguration lässt sich anbinden.
- Mehrfache Anbindungen desselben Anbieters, etwa je Marke oder je Konto.
- Deaktivieren statt löschen, um eine Anbindung vorübergehend anzuhalten.
Zusammenspiel
Eingehende Zugriffe laufen über die Schnittstelle mit den Rechten des jeweiligen Kontos. Was aufgrund einer Anbindung verändert wird, erscheint in der Nachvollziehbarkeit. Ausgelöst werden Abläufe von Fachmodulen oder der Automations-Engine.
Grenzen
- Eine Integration ist keine Regel-Engine. Was wann passieren soll, gehört in die
Automations-Engine; die Integration ist die Leitung, nicht die Entscheidung.
- KI-Anbieter gehören nicht hierher, sondern in die KI-Plattform.
- Zugangsdaten sind nicht wieder lesbar. Wer einen Wert braucht, holt ihn beim Anbieter.
- Ein abgelaufenes Token meldet sich nicht selbst. Ablaufdaten gehören überwacht, nicht erhofft.